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Thomas Rachel, Religions- und Weltanschauungs­freiheits­beauftragter der Bundesregierung, vor seiner Abreise zum Friedenstreffen von Assisi

23.10.2026 - Pressemitteilung

Vor seiner Abreise zum Friedenstreffen von Assisi sagte Thomas Rachel, Religions- und Weltanschauungsfreiheitsbeauftragter der Bundesregierung (22.10.):

Angesichts der zahlreichen Krisen in der Welt ist es heute wichtiger denn je, religiöse Akteure in Friedensbemühungen einzubeziehen und Möglichkeiten des interreligiösen Dialogs und weltweiten Friedensengagements auszuloten. Religiöse Akteure sind in vielen Teilen der Welt durch ihren besonderen gesellschaftlichen Einfluss oft wirkmächtiger als staatliche Akteure. Bei der Bewältigung globaler Herausforderungen können sie maßgeblich zur Lösung beitragen. Der Papst hat darum vor 40 Jahren Vertreter verschiedener Weltreligionen nach Assisi eingeladen, um für den Weltfrieden zu beten. Es ist mir ein besonderes Anliegen, diesem historischen Jubiläum beizuwohnen und in Assisi Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von Religion, Politik und Gesellschaft zu führen.

Hintergrund:

Am 27. Oktober 1986 lud Papst Johannes Paul II. erstmals Vertreter verschiedener Weltreligionen nach Assisi in Italien ein, um für den Weltfrieden zu beten. Der „Geist von Assisi“ wird seitdem maßgeblich von der katholischen Laienbewegung Gemeinschaft Sant’Egidio weitergetragen und in Form von regelmäßigen Internationalen Friedenstreffen verstetigt. Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel MdB, wird zum 40. Jahrestag vom 25.-27. Oktober 2026 am Internationalen Friedenstreffen in Assisi teilnehmen und im Rahmen eines Forums „Europe - A Gentle Force?“ sprechen.

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