Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Außenminister Wadephul vor seiner Abreise nach Warschau

13.10.2026 - Pressemitteilung

Vor seiner Abreise nach Warschau erklärte Außenminister Wadephul heute (13.10.2026):

Die Ukraine braucht unsere Unterstützung dringender denn je. Mit massiven Luftangriffen setzt das russische Regime voll auf Eskalation. Allein in der vergangenen Woche hat Putins Raketenterror über 150 unschuldigen Menschen das Leben geraubt und noch viel mehr verletzt. Menschen, die nichts anderes wollten, als in Frieden und Freiheit zu leben. Jeden Tag führt Putin uns aufs Neue vor Augen, dass wir Freiheit und Sicherheit in Europa keine Selbstverständlichkeiten mehr sind. Europas Verteidigung beginnt mit der Ukraine – aber sie endet dort nicht. Auch wir sind im Fadenkreuz.

Deswegen komme ich heute in Warschau mit unseren engen Freunden aus Polen, Norwegen und dem Vereinigten Königreich beim „Warsaw Security Forum“ zusammen. Wir sind verlässliche Unterstützer der Ukraine und stärken unsere gemeinsame Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit in der NATO. Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung, damit Europas Freiheit auch von uns als Europäern verteidigt wird.

Jetzt ist der Zeitpunkt, um den Druck auf Russland zu erhöhen, statt unsere eigene Deckung fallen zu lassen. Gemeinsam mit unseren EU-Partnern haben wir deshalb gestern die bisher umfangreichsten Sanktionen in der Geschichte der EU auf den Weg gebracht. Diese Sanktionen treffen Unternehmen und Personen, die für Russlands Kriegsführung kritisch sind. Darunter sind Drohnenhersteller, Hersteller ballistischer Raketen und ihre Vorstände. Das verdeutlicht Putin: Seine Versuche, uns zu spalten oder zu verunsichern, werden scheitern. Gemeinsam mit meinen europäischen Kollegen senden wir klares Signal aus Warschau nach Moskau: Europa ist handlungsfähig und steht geschlossen hinter der Ukraine.

Schlagworte

nach oben