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Staatsministerin Güler vor ihrer Abreise nach Ägypten, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate
Vor ihrer Abreise nach Ägypten, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate erklärte Staatsministerin Serap Güler heute (01.06.):
Im Mittelpunkt meiner Reise nach Ägypten, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate stehen die aktuellen regionalen Herausforderungen ebenso wie der Krieg in Sudan. Es ist ein entschiedenes Engagement erforderlich, damit das zerstörerische Streben nach militärischen Lösungen endet und ein ziviler Übergangsprozess für Sudan beginnen kann. Zentraler Leitfaden sind die Berliner Prinzipien für Sudan, die im Nachgang der Berliner Sudan-Konferenz im April beschlossen werden konnten. Angesichts der wachsenden Anzahl an Krisen und Konflikten ist der enge Austausch mit unseren Partnern im Nahen und Mittleren Osten für uns eine Priorität und politische Notwendigkeit.
Deutschland und Ägypten verbindet ein enger und intensiver Austausch zu regionalen und bilateralen Themen wie Wirtschaft, Energie und Migration. Mit kaum einem anderen Land in der Region gibt es zudem einen engeren Austausch im Bereich Auswärtiger Kultur- und Bildungspolitik. Angesichts der aktuellen Krisen in der Region kommt Ägypten eine wichtige Rolle bei der Förderung des Friedens, der Sicherheit und der regionalen Stabilität zu. Darüber werde ich mich mit unseren Partnern in Kairo austauschen.
Saudi-Arabien ist ein zentraler sicherheitspolitischer Akteur in der Region und somit ein wichtiger Teil jeder Lösung für regionale Konflikte und ihre globalen Auswirkungen. Saudi-Arabien hat einen enorm dynamischen Weg der wirtschaftlichen Diversifizierung und gesellschaftlichen Öffnung eingeschlagen, eingebettet in Stabilität und Verlässlichkeit.
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind für uns strategischen Partner, der als Signatarstaat der Abraham Accords gute Beziehungen zu Israel pflegt. Mit meinen Amtskolleginnen und Amtskollegen in Abu Dhabi werde ich mich insbesondere auch zum Krieg in Sudan und zur Vertiefung unserer Zusammenarbeit im Bereich Auswärtiger Kultur- und Bildungspolitik austauschen.