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Sprecherin des Auswärtigen Amtes zur Aufnahme von Verhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der ELN

31.03.2016 - Pressemitteilung

Zur Aufnahme formeller Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der zweitgrößten Guerilla-Gruppe des Landes ELN sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes heute (31.03.):


Die Bundesregierung begrüßt die Aufnahme von Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der ELN. Die Verhandlungspartner haben die Tür zu einer dauerhaften Beendigung des bewaffneten Binnenkonflikts weit aufgestoßen. Das verdient unsere Anerkennung. Denn damit ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer Befriedung des ganzen Landes gemacht.

Wir hoffen, dass die bereits weit fortgeschrittenen Friedensgespräche mit den FARC jetzt zügig zu einem guten Ende geführt werden können. Die Bundesregierung wird den Friedensprozess in Kolumbien weiterhin tatkräftig unterstützen.


Hintergrund:

Nach zweijährigen informellen Vorgesprächen gaben die kolumbianische Regierung und die Führung der mit etwa 1.300 Kämpfern zweitgrößten Guerilla-Organisation ELN (Ejército de Liberación Nacional) am 30. März die Aufnahme formaler Friedensverhandlungen bekannt. Die Verhandlungspartner unterzeichneten eine Vereinbarung, in der ein Fahrplan mit insgesamt sechs Verhandlungskapiteln festgelegt wird. Ein Datum für den Beginn der Gespräche steht noch nicht fest.

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