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Rede von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zur Eröffnung der Ausstellung "1945 – Niederlage. Befreiung. Neuanfang." im Deutschen Historischen Museum

23.04.2015 - Rede

Sehr geehrter Prof. Koch,
sehr geehrte Fr. Peers und Fr. Quinkert,
sehr geehrter, verehrter Roger Bordage,
liebe Gäste, meine Damen und Herren!

Europa, 1945.

Niederlage – und Neuanfang.

Sieg – und Vertreibung.

Freude – und Verzweiflung.

Unabhängigkeit – und Gefangenschaft.

Wiederaufbau – und grenzenlose Erschöpfung.

Niemand von uns Nachgeborenen kann die Fülle von Erinnerungen bemessen; die Tiefe des Erlebten ergründen; die gewaltigen Schatten erkennen, die dieses Jahr bis ins Heute hinein wirft.

Das versucht diese Ausstellung auch nicht. Wenn Sie, liebe Gäste, gleich die Ausstellung betreten, so werden sie im ersten Raum zunächst einmal überwältigt von der Vielzahl solcher Eindrücke – von Bildern, Zahlen, sogar Tönen. Doch die Ausstellung hilft Ihnen. Sie gibt Ihnen Menschen an die Hand! Die Geschichten von 36 Individuen aus 12 Ländern Europas führen Sie durch die Räume.

Menschen wie der Franzose Roger Godfrin, der im Alter von acht Jahren als einziger Schüler das Massaker von Oradour-sur-Glane überlebt.

Oder die Widerstandskämpferin Henriette Bie Lorentzen, die nach dem Krieg mit ihrer Zeitschrift „Die Frau und die Zeit“ den Wiederaufbau ihres Heimatlandes Norwegen prägen sollte. Die Idee zur Zeitschrift reift in ihr, während sie im KZ Ravensbrück unweit Berlins inhaftiert ist!

Menschen wie der belgische Politiker Paul Henri Spaak, der nach dem deutschen Einmarsch ins Exil fliehen muss, und später, nach dem Krieg, nach der totalen Verwüstung die ersten Bausteine einer neuen internationalen Ordnung legt: als Präsident der ersten Generalversammlung der Vereinten Nationen, dann der Montanunion und später als Generalsekretär der NATO.

Und was so wichtig ist, meine Damen und Herren: Viele dieser Menschen, die 1945 erlebt haben, leben noch! Sie alle können uns bei der Hand nehmen. Einige von ihnen sind sogar heute bei uns.

Menschen wie Sie, verehrte Frau Popovicenko. Sie stammen aus Leningrad. Ich kenne ein Foto, da stehen Sie fröhlich neben der Lehrerin inmitten Ihrer 32 Klassenkameraden. Das ist 1941. 1942 schaffen Sie es gerade noch aus der belagerten Stadt. Als Sie im Alter von 14 Jahren Ende Mai 1945 zurückkehren, sind fast alle Klassenkameraden und Ihre Lehrerin tot.

Auch der Brite Ernest Kolman lebt noch. Eigentlich hieß er Ernst Kohlmann, ein jüdischer Junge aus Köln, den ein Kindertransport nach England gerettet hat. Am 8. Mai 1945 fliegt er als Soldat der Royal Air Force über sein zerstörtes Kölner Elternhaus! In der Ausstellung können Sie das Logbuch dieses unglaublichen Fluges sehen. Auch er kommt selbst zur Ausstellung, allerdings noch nicht heute, denn er muss erst seinen Sohn aus den USA abholen; jetzt ist er freilich nicht mehr selbst der Pilot.

Menschen auch wie Sie, verehrte Frau Brandstetter: Als Säugling werden Sie 1945 von amerikanischen Truppen in Österreich gefunden, vermutlich das Kind einer Zwangsarbeiterin aus dem Osten. Heute sagen Sie: „Ich habe nie Geburtstag gefeiert. Ich weiß ja nicht, wann ich geboren bin.“

Oder Sie, lieber Roger Bordage. Vor drei Tagen erst standen wir beide gemeinsam im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen und gedachten der Befreiung vor 70 Jahren. Sie, lieber Roger, haben die Hölle von Sachsenhausen überlebt – und nach der Befreiung haben Sie Ihr ganzes Berufsleben in den Dienst der internationalen Zusammenarbeit und Entwicklung gestellt.

Wir verneigen uns vor Ihnen allen. Wir danken Ihnen, dass Sie heute nach Berlin gekommen sind – in die Hauptstadt jenes Landes, in dessen nationalistischer Übersteigerung und Rassenwahn all dieses unermessliche Leiden seinen Ausgang hatte; dieser Krieg, der 50 Millionen Menschenleben kostete und Abermillionen heimatlos machte. In der Hauptstadt eben auch jenes Landes, das sich des Menschheitsverbrechens der Shoah schuldig gemacht hat.

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Wir Deutsche haben also einen besonderen Blick auf 1945; und müssen ihn haben. Für uns Deutsche war das Kriegsende 1945 in erster Linie eine Befreiung – auch wenn es lange gedauert hat, bis das der Selbstwahrnehmung der gesellschaftlichen Mehrheit entsprach. „[Der 8. Mai] hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“ waren die gleichzeitig epochemachenden wie erlösenden Worte unseres Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, 40 Jahre nach Kriegsende, 1985.

Manche wollten seine Worte als Befreiung von der Vergangenheit missverstehen. Genau das waren sie nicht! Befreit wurden wir vom nationalsozialistischen Terror-Regime. Und in dieser Befreiung von lag zugleich eine Befreiung zu etwas: Indem wir befreit wurden vom dunkelsten Irrweg unserer Geschichte, wurden wir befreit zu ‚mehr Licht‘ auf unserem Weg nach vorn: zu Wachsamkeit und zur Selbstverpflichtung für diejenigen menschlichen und politischen Prinzipien, die Deutschland auf beispiellose Art und Weise geschändet hatte. In unserer Befreiung also liegt zugleich unsere Verantwortung. Auf ihre allerknappste Formel gebracht, hallt diese Verantwortung in zwei Worten wider, die jede deutsche Generation seit 1945 geprägt haben – in der Zwei-Wort-Formel des „Nie Wieder“!

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Vor 30 Jahren galt Weizsäckers Wort von der Befreiung in erster Linie dem deutschen Selbstverständnis im Innern. „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“, hat Ingeborg Bachmann geschrieben. Und Richard von Weizsäcker hat sie uns zugemutet. Er half Deutschland, sich von einer Lebenslüge zu befreien. Er hat die Deutschen gezwungen, sich von Ernest Kolman, Katharina Brandstetter, Larisa Popovicenko oder Roger Bordage an die Hand nehmen zu lassen.

30 Jahre später, erst vor wenigen Wochen, unweit von hier im Berliner Dom, haben wir von Richard von Weizsäcker Abschied nehmen müssen. Doch noch lange nicht ist die Arbeit abgeschlossen, die mit seinem Wort von der Befreiung begonnen hat. Und vielleicht müssen wir diese Arbeit, diese Verantwortung heute mehr denn je nicht nur im Innern unserer Gesellschaft, sondern auch in unserer internationalen Rolle suchen.

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Schauen wir mit diesem internationalen Blick zurück auf 1945, so markiert dieses Jahr nicht nur das Ende der globalen Kriegskatastrophe. Sondern 1945, auf den Trümmern Europas, beginnt zugleich der schwierige Aufbau einer neuen internationalen Ordnung.

Zentrales Element dieser Ordnung ist bis heute die Charta der Vereinten Nationen. Auch dieser Meilenstein fällt ins Jahr 1945. Es lohnt sich, daran einen Moment lang zu erinnern. Denn heute, wo neue, aufstrebende Mächte auf die Weltbühne treten, aus Asien oder Lateinamerika, da mehren sich Zweifel, ob denn diese Vereinten Nationen überhaupt noch ein zeitgemäßes Bild unserer Welt abgeben – oder ob sie nicht ein Produkt des „alten Westens“ seien, Abdruck eines verblassenden transatlantischen Zeitalters.

Solchen Stimmen sage ich: Schaut zurück auf 1945! Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte war die gemeinsame Antwort der Weltgemeinschaft auf die einzigartigen Schrecken des Krieges und der Nazi-Verbrechen. Nicht nur der sogenannte Westen, sondern auch die Sowjetunion, auch viele Staaten in Asien oder Lateinamerika haben 1945 ihr „Nie wieder“ in Völkerrecht gegossen. Gerade wir Deutschen tun heute gut daran, an die zeitlose und universelle Gültigkeit dieser Dimension des „Nie wieder“ zu erinnern.

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Deutschland selbst war 1945 freilich kein Teil der neu entstehenden Ordnung, sondern war Objekt der neuen Ordnung. Nie wieder sollte Unheil von diesem Land ausgehen.

Und was ist seither geschehen? Deutschland ist in den vergangenen 70 Jahren vom Objekt der Ordnung zu einem anerkannten Teil der Ordnung geworden. Nicht zuletzt deshalb, weil viele Opfer dem Land der Täter die Hand gereicht haben. Viele andere Gedenktage in diesem Jahr 2015 erinnern an die Wegmarken dieses vorsichtigen Hineinwachsens: die Gründung der NATO vor 60 Jahren, die Gründung der KSZE vor 40 Jahren und schließlich die Wiedervereinigung Deutschlands vor 25 Jahren. Auch das 50-jährige Jubiläum der Beziehungen der Bundesrepublik mit dem Staat Israel, das wir in wenigen Wochen begehen, steht in besonderer Weise für diese glückliche Entwicklung.

Aber das sind nur die politischen Daten, die Fakten aus den Geschichtsbüchern. Ihre Tiefe können wir erst verstehen, erst nachempfinden, wenn wir an die Menschen denken: an die Franzosen, Belgier, Briten oder Norweger, von denen ich erzählt habe. Dann erst sehen wir das Wunder der Versöhnung, ja sogar der Freundschaft, das seither gewachsen ist!

Ein ganz stilles Objekt in dieser Ausstellung hat mich besonders berührt. Sie werden eine Vitrine finden, in der ein Kleid hängt. Eine Französin, eine Mutter und liebende Ehefrau namens Suzanne hat es für ihre Tochter Jeanine genäht als Festkleid für den Tag, an dem Jeanines Vater aus dem Krieg widerkehren würde. Ein wunderschönes Kleid – in blau, weiß und rot natürlich, der Trikolore; und auf die Brust gestickt das Lothringer Kreuz des Widerstands.

Meine Damen und Herren, Sie ahnen es: Dieses schöne Kleid ist nie getragen worden. --- Und doch ist zwischen Frankreich und Deutschland eine Freundschaft gewachsen – eine Freundschaft, die zum Fundament Europas geworden ist!

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Deutschland ist hineingewachsen in die Weltgemeinschaft und wir können dankbar dafür sein. Heute ist Deutschland sogar so eng und so vielfältig mit der Welt verflochten wie kaum ein zweites Land – und zwar nicht nur wirtschaftlich, sondern auch technologisch, kulturell, gesellschaftlich. Im Umkehrschluss heißt das: Als meistvernetztes Land ist Deutschland wie kein zweites Land auf eine funktionierende internationale Ordnung angewiesen. Unser Wohlstand und unsere Sicherheit hängen davon ab, dass internationale Spielregeln eingehalten werden. Es ist also in unserem ureigenen Interesse, dass wir uns für den Erhalt und die Stärkung von internationaler Ordnung einsetzen.

Aber das ist eben nur die eine Begründung für unsere Außenpolitik – eine ökonomisch-rationale, wenn Sie so wollen. Doch wenn wir heute zurückschauen auf das Jahr 1945 und auf das Hineinwachsen in die Weltgemeinschaft, das Deutschland seither vergönnt war – und besonders wenn wir an all diese Menschen und ihre Schicksale denken: Dann liegt heute in unserem Engagement für eine friedliche internationale Ordnung nicht nur nationales Eigeninteresse, sondern unsere historische Verpflichtung; so wie Richard von Weizsäcker Sie uns zugemutet hat. Deutschland, dereinst Brandstifter und Anstifter von Unordnung, muss heute in besonderem Maße Stifter von Ordnung sein; muss -mehr als andere- engagiert sein für politische Lösungen in Konflikten und den Erhalt von friedenssichernden Strukturen.

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Wie soll das gehen? Keine Frage: Der Aufbau von internationaler Ordnung ist schwierig, langwierig, reich an Widersprüchen. Das zeigt sich schon im Jahr 1945. 1945 steht für die universelle Charta der Vereinten Nationen genauso wie für Ost-West-Gegensatz und den Beginn des Kalten Krieges, der das prägende Ordnungsprinzip der kommenden Jahrzehnte sein würde.

Heute ist der Aufbau internationaler Ordnung nicht weniger schwierig und widerspruchsvoll. Seit 1990 ist die bipolare Ordnung des Kalten Krieges überwunden –zum großen Glück für unser Land! Doch eine neue Ordnung ist noch nicht an ihre Stelle getreten. Die tektonischen Platten der Weltpolitik verschieben sich und tradierte Ordnungsstrukturen geraten unter Druck. Der Druck kommt von mehreren Seiten: Einerseits betreten selbstbewusste Staaten wie China, Indien und Brasilien die Weltbühne und fragen, ob die Einbindung in internationale Spielregeln nicht zu sehr auf Kosten ihrer nationalen Manövrierfähigkeit geht. Und auf der anderen Seite, ganz im Gegenteil, sehen wir eine Verschiebung weg von zwischenstaatlichen Konflikten hin zu Bedrohungen, die geprägt sind von nicht-staatlichen Akteuren – Akteuren, die sich nicht ans Völkerrecht gebunden sehen – auch nicht an humanitäre Mindeststandards, die Gruppen wie ISIS oder Boko Haram auf so abscheuliche Weise verletzen. Diesen neuen Bedrohungen stehen in einigen Weltregionen schwache, zu schwache Staaten gegenüber, deren staatliche Funktionen im Angesicht von Terrorgruppen, Epidemien oder Flüchtlingswellen versagen.

Gegen diese Erosion von Ordnung muss Deutschland Haltung zeigen – eine Haltung, die historisch gelernt sein sollte. Wir haben selbst erfahren, dass sich nationale Souveränität und internationale Regelsetzung nicht widersprechen – sondern im Gegenteil: dass ein souveräner Staat sich dann am besten entfalten wird, wenn er sich in internationale Spielregeln einbinden lässt und zugleich für deren Gestaltung Mitverantwortung übernimmt.

Diese deutsche Erfahrung bricht sich am Jahr 1945. Das Beispiel Nazi-Deutschlands bis 1945 steht für das Unheil eines entfesselten, übersteigerten Nationalismus, dem jede Einbindung zuwider ist. Die Entwicklung Deutschlands nach 1945, zunächst des westlichen Teils, bietet das Gegenbeispiel: die schrittweise Entwicklung und Selbstfindung einer Nation in und durch ständige internationale Einbindung. Zunächst –nach 1945– geschieht diese Einbindung Deutschlands nicht nur aus freien Stücken. Doch je fester die Einbindung über die Jahrzehnte, desto mehr wächst Vertrauen in Deutschland heran. So finden 1990 endlich die beiden Teile Deutschlands als wiedervereintes Ganzes in die internationale Gemeinschaft. Und je mehr Deutschland über die letzten 25 Jahre nach der Wiedervereinigung, gerade dank seiner Vernetzung, wieder erstarkt ist, desto mehr wird Deutschlands Einbindung zur bewussten Selbst-Einbindung.

Heute, 25 Jahre nach Wiedererlangung der nationalen Einheit –Deutschland ist wirtschaftlich gefestigt, politisch stabil und mit Einfluss– gerade heute muss unsere Außenpolitik frei bleiben von aller Selbstüberschätzung und Überheblichkeit. Gerade heute, wo mehr Augen auf uns schauen als zuvor, muss unsere Selbst-Einbindung umso bewusster sein! Darin liegt in meinen Augen eine außenpolitische Lehre aus 1945: Zur Zwei-Wort-Formel des „Nie Wieder“ tritt in unserer Außenpolitik noch ein Wort hinzu. „Nie wieder“ heißt für uns Deutsche auch: „Nie wieder allein“!

Dieses „Nie wieder allein“ ist mehr als ein Prozess-Hinweis. Es ist Teil unseres Selbstverständnisses geworden. „Nie wieder allein“, weil wir die Hände von Ernest Kolman, Katharina Brandstetter, Roger Godfrin oder Henriette Lorentzen nicht mehr loslassen. Auch Ihre Hand, verehrter Herr Bordage, lassen wir nicht los, die Sie in so unvergleichbarer Weise ausgestreckt haben, als Sie am Ende Ihrer Rede vor drei Tagen im KZ Sachsenhausen, am Ort Ihres unbeschreiblichen Leidens als junger Mann, vom heutigen Deutschland gesprochen haben als der „Grand Republique d’Allemagne“. Dieses spontan und freudig herausgesagte Wort, Herr Bordage, hat mich nicht nur tief berührt – sondern ich empfinde es vor allem als große Verantwortung!

„Nie wieder allein“ sollte uns Deutschen nicht nur eine Warnung der Geschichte sein, sondern zugleich ein Aufruf für die Zukunft: der Aufruf, Verantwortung für internationale Ordnung zu übernehmen; für diejenigen Regeln, Institutionen, und Gesprächsforen, die notwendig sind, damit sich Nationen auch in dieser vernetzten und unübersichtlichen Welt frei entwickeln und zugleich friedlich miteinander umgehen können.

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Noch ein Foto hängt in dieser Ausstellung. Am 5. Mai 1945, dem Tag des Kriegsendes in Dänemark, stehen dänische Widerstandskämpfer vor dem verschlossenen Tor eines Ladens. Am Tor hängt ein Schild, auf dem steht: ‚Wegen Freude geschlossen‘ --- Ist es nicht fast ein Wunder, dass heute ein Deutscher vor diesem Foto stehen kann, neben ihm Besucher aus Italien oder Polen oder vielleicht sogar aus Dänemark – und dass wir diese Freude gemeinsam fühlen können?

Da verbindet sich das „Nie wieder“ mit dem „Nie wieder allein“.

Vielen Dank.

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