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Staatsministerin Böhmer reist zur Eröffnung des Jüdischen Museums nach Warschau

27.10.2014 - Pressemitteilung

Am Dienstag, den 28.10. vertritt Staatsministerin Maria Böhmer die Bundesregierung bei der offiziellen Eröffnung der Dauerausstellung des Jüdischen Museums in Warschau. Staatspräsident Komorowski wird die Ausstellung in Anwesenheit hochrangiger Gäste, darunter auch Israels Präsident Reuven Rivlin, feierlich eröffnen.

Das Museum, dessen eindrucksvolles Gebäude bereits im vergangenen Jahr eröffnet wurde, soll die über tausendjährige Kultur der Juden in Polen darstellen und dank modernster Techniken eine lebendige Vermittlung der Inhalte ermöglichen. Die Bundesregierung hat die Einrichtung der Dauerausstellung mit 5 Millionen Euro unterstützt.

Staatsministerin Böhmer sagte vor ihrer Abreise:

Nach 20 Jahren wird die Vision eines Jüdischen Historischen Museums in Warschau nun Wirklichkeit. Das ist für mich ein außerordentlich bewegender Moment. Wir haben dieses Jahr des 75. Jahrestags des deutschen Angriffs auf Polen gedacht, der die fast komplette Vernichtung jüdischen Lebens in Polen und in Europa zur Folge hatte. Dieser Verlust kann nicht rückgängig gemacht werden. Diese Dauerausstellung im Herzen der Stadt Warschau wird aber die Tiefe, Intensität und Geschichte jüdischen Lebens in Polen und Europa wieder ins Bewusstsein der Menschen rücken. Ich wünsche mir, dass auch viele Deutsche, die nach Warschau reisen, das Museum besuchen.

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