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Auswärtiges Amt verdoppelt Fluthilfe für Sri Lanka

08.02.2011 - Pressemitteilung

Das Auswärtige Amt stellt für die Notversorgung von Flutopfern in den Ostprovinzen Sri Lankas nunmehr insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung.

Von den schweren Überschwemmungen sind nach Angaben der Vereinten Nationen ca. 1 Million Menschen betroffen, von denen noch immer mehr als 300.000 in Notunterkünften ausharren müssen. Die Fluten haben ca. 15.000 Häuser und mehrere tausend Hektar Anbaufläche zerstört. In besonders betroffenen Gebieten wie Battikaloa bedeutet dies einen Verlust der Reissaat von 90%. Viele Gebiete sind wegen unpassierbarer Straßen von der Außenwelt abgeschnitten.

Mit den Hilfsgeldern werden die notleidenden Bevölkerungsgruppen in den Auffanglagern, aber auch Rückkehrer, mit Hygieneartikeln und Nahrungsmitteln versorgt sowie verunreinigte Brunnen gesäubert. Dadurch kann eine Ausbreitung von Krankheiten und Seuchen verhindert werden.

Das Auswärtige unterstützt mit den bereitgestellten Mitteln Hilfsprojekte der deutschen Nichtregierungsorganisationen Malteser International, Arbeiter Samariter Bund (ASB) und Care.

Humanitäre Hilfe

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