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Auswärtiges Amt fördert den Menschenrechtsschutz in Irak

28.05.2010 - Pressemitteilung

Das Auswärtige Amt unterstützt mit rund 61.000 Euro die Produktion von zehn Video-Podcasts in arabischer Sprache zum Thema „Menschenrechte“ in Irak. Bei dem vom Deutschen Institut für Menschenrechte in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut (Dialogpunkt Erbil) durchgeführten Projekt „Human Rights Matter“ erstellen in den kommenden Wochen zehn junge irakische Video-Jockeys und Filmemacher ca. 10-minütige Video-Podcasts zu unterschiedlichen Menschenrechtsthemen wie Minderheiten oder Strafvollzug. Über Webseiten, Filmvorführungen und Seminare werden diese anschließend in Irak und ggf. auch in anderen arabischen Ländern präsentiert.

Angesichts der anhaltend schwierigen Menschenrechtslage in Irak ist es Ziel des Projekts, neue Wege zu finden, um Menschenrechtsfragen noch stärker in der irakischen Öffentlichkeit zu verankern. Damit soll ein nachhaltiger Beitrag zur Stärkung der irakischen Zivilgesellschaft geleistet werden.

Das Projekt reiht sich in die vielfältigen Bemühungen der Bundesregierung ein, dem Irak auf dem Weg der politischen und gesellschaftlichen Stabilisierung zu helfen. Die Bundesregierung hat dem Land seit 2003 Hilfe in Höhe von ca. 400 Mio. Euro gegeben. Hiervon werden zahlreiche Projekte in den Bereichen Institutionenaufbau, Fortbildung und Menschenrechte unterstützt.

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