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20 Jahre Mauerfall - deutsche Botschaften erinnern weltweit!

04.11.2009 - Pressemitteilung

Nicht nur in Berlin, auch weltweit ist der Fall der Berliner Mauer ein Grund zum Feiern. Daher erinnern deutsche Botschaften und Generalkonsulate weltweit an die Ereignisse vor 20 Jahren. Einige Beispiele stellen wir vor:

  • London: In der Nacht zum 9. November errichtet ein deutsch-walisisches Künstlerpaar auf dem Belgrave Square in London eine 4x7 Meter hohe Eismauer.
  • Den Haag: Seit dem 20. August präsentiert die Botschaft in Den Haag im Vorgarten der Botschaft einen Nachbau der Berliner Mauer mit einem diese durchbrechenden Original-Trabant, eine Leihgabe niederländischer Trabbifans.
  • Los Angeles sperrt am 8. November eine der Hauptverkehrsadern der Stadt, den Wilshire Boulevard in Beverly Hills, für eine Veranstaltung des deutschen Generalkonsulats: dreieinhalb Meter hohe Mauerstücken bringen den Verkehrsstrom zum Erliegen.
  • In Washington präsentiert die deutsche Botschaft im NEWSEUM acht original Mauerstücke, das „International Spy Museum“ erinnert in der US-Hauptstadt u.a. mit original Trabantfahrzeugen an die Jahre des kalten Krieges.
  • Die deutsche Botschaft in Prag empfing bereits am 27.September ehemalige Botschaftsflüchtlinge, die 20 Jahre zuvor dank intensiver diplomatischer Bemühungen in den Westen ausreisen konnten. Als Ausdruck der Verbundenheit brachte ein Gast ein Transparent mit der Aufschrift „Dekuji“ („Danke“) am Botschaftszaun an.
  • Die Botschaften in Buenos Aires und Tokio stoßen mit Ausstellungen großformatiger Fotoaufnahmen an den Außenwänden der Botschaftsgelände auf großes Publikumsinteresse. In der Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf eröffnete VN-Generalsekretär Ban Ki-Moon eine Plakatausstellung in Gedenken an den Fall der Mauer.
  • Auf großes Interesse stieß die vom Auswärtigen Amt organisierte Veranstaltungsreihe „20 Jahre Freiheit: Deutschland sagt danke!“ mit Veranstaltungen in der Tschechischen Republik, Polen der Slowakei und Ungarn (29.5.-27.6.2009). Die hierbei von Künstlerinnen und Künstlern, Designern und Schulklassen gestalteten Mauerelemente werden in die „Dominosteinaktion“ am Berliner Reichstag am 9.11.integriert.
  • Auch die Zentrale des Auswärtigen Amts in Berlin erinnert an den Mauerfall. Ab Freitag (7.11.) ist die die Fotoausstellung des Künstlers Hartmut Jahn „Die neuen Besitzer der Berliner Mauer“ bis zum 3.12. im Lichthof des Auswärtigen Amts zu besichtigen.
    Der Eintritt ist frei.

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