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Konferenz zur „Black Sea Security Policy“ im Auswärtigen Amt

30.05.2008 - Pressemitteilung

Seit dem EU-Beitritt von Bulgarien und Rumänien am 1. Januar 2007 ist die Europäische Union selbst Anrainer des Schwarzen Meeres. Damit wächst auch die Bedeutung der Region für die EU unter wirtschaftlichen sowie sicherheitspolitischen Gesichtspunkten. Deshalb hat Deutschland während seiner EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 diese Region verstärkt ins Blickfeld gerückt und für eine vertiefte, grenzüberschreitende Zusammenarbeit geworben.

Die Schwarzmeerregion ist aber nicht nur ein strategisch wichtiger Transitkorridor für Wirtschaftsgüter und Energie. Auch das organisierte Verbrechen und illegale Migrantenströme nutzen diese Verbindungstrasse. Zudem gibt es im Schwarzmeerraum Regionalkonflikte, und eine Reihe von Streitfragen mit strategischen Auswirkungen sind hier angesiedelt. Diese Herausforderungen stehen im Mittelpunkt einer Konferenz, die das Auswärtige Amt zusammen mit dem George C. Marshall Center vom 3. bis 5. Juni im Europasaal des Auswärtigen Amtes veranstaltet.

Die Konferenz wird die aktuelle Situation in der Schwarzmeerregion unter dem Aspekt der Sicherheit und Stabilität beleuchten und Instrumente für die multilaterale und regionale sicherheitspolitische Zusammenarbeit erörtern.

Die Konferenz wird am Dienstag (03.06.) durch eine Rede des Staatsministers im Auswärtigen Amt Gernot Erler eröffnet. Zur Konferenz werden rund 60 Regierungsvertreter und Parlamentarier der Schwarzmeer-Anrainerstaaten sowie weiterer Mitgliedstaaten der Black Sea Economic Cooperation erwartet.

Die Eröffnungssitzung am 3. Juni, 9 – 10 Uhr, und die Abschlusssitzung am 5. Juni, 15.30 – 16.30 Uhr, sind presseöffentlich.

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