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Stiftung des Henrik-Enderlein-Preises für exzellente Forschung in den Sozialwissenschaften

16.03.2022 - Pressemitteilung

Das Auswärtige Amt  und das französische Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten freuen sich, in Zusammenarbeit mit der Hertie School, Sciences Po Paris und den Medienpartnern „Handelsblatt“ und „Les Echos“ die Stiftung des Henrik-Enderlein-Preises bekannt zu geben, der im Gedenken an einen außergewöhnlichen Wissenschaftler, eine leidenschaftliche europäische Persönlichkeit und nicht zuletzt den ehemaligen Präsidenten der Hertie School ins Leben gerufen wurde: Professor Henrik Enderlein. Mit dem Preis sollen europäische Forscher/innen für ihre Arbeit und ihren Beitrag zur öffentlichen Debatte ausgezeichnet werden. 

Europäische und in Europa tätige Forscher/innen sind eingeladen, ihre sozialwissenschaftlichen Forschungsarbeiten bis zum 20. April 2022 für den Henrik-Enderlein-Preis einzureichen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis richtet sich an junge Sozialwissenschaftler/innen unter 40 Jahren, deren Arbeiten wissenschaftlich herausragend sind und einen praktischen Beitrag zur Zukunft Europas leisten. Die Preisverleihung wird im Frühjahr 2022 in Paris stattfinden. 

Ein europäischer Preis für das Vermächtnis von Henrik Enderlein

Henrik Enderlein hat dazu beigetragen, die Zukunft Europas zu gestalten. Gerade im aktuellen internationalen Kontext sind die öffentliche Debatte über Europa und seine Zukunft, der Schutz von Demokratie und Frieden von größter Bedeutung. Ich weiß, dass junge europäische Forscher/innen mit diesem Preis einen Beitrag zu dieser Debatte leisten und Henriks Vermächtnis ehren werden,

sagte Clément Beaune, französischer Staatssekretär für europäische Angelegenheiten.

Forschung und akademischer Austausch sind unerlässlich, um die politische Debatte in Europa zu bereichern und die Suche nach dem europäischen Zukunftsweg voranzutreiben: Ich freue mich, die Einrichtung des Henrik-Enderlein-Preises für herausragende Forschungsleistungen in den Sozialwissenschaften ankündigen zu können. Er würdigt die wichtige Rolle der sozialwissenschaftlichen Forschung und ehrt einen führenden Akteur der deutsch-französischen Beziehungen und einen großen Europäer,

so Anna Lührmann, Staatsministerin für Europa.

Die Bedeutung eines geeinten und friedlichen Europas ist wichtiger denn je. Der Henrik-Enderlein-Preis verbindet das Erbe Henrik Enderleins - eines leidenschaftlichen Europäers - mit zukunftsweisender europäischer Spitzenforschung. Der Preis würdigt herausragende Forscher/innen, die mit ihren Arbeiten wichtige akademische Debatten anstoßen und gleichzeitig einen praktischen Beitrag leisten,

so Cornelia Woll, Präsidentin der Hertie School.

Es ist mir eine große Ehre, zum Vorsitzenden der Jury des Henrik-Enderlein-Preis ernannt worden zu sein. Henrik war gleichzeitig ein innovativer politischer Denker und ein engagierter Wissenschaftler. Er war leidenschaftlich und gründlich, wegweisend und sorgfältig. Er strebte nach Exzellenz. Die Verleihung des Henrik-Enderlein-Preises an eine/n junge/n Forscher/in in der Sozialwissenschaft ist der beste Weg, sein Andenken zu ehren,

so Jean Pisani-Ferry, Vorsitzende der Jury.

Jean Pisani-Ferry leitet die internationale Jury

Eine hochkarätige zehnköpfige Jury unter dem Vorsitz von Jean Pisani-Ferry, Wirtschaftswissenschaftler und Professor am Europäischen Hochschulinstitut und an der Sciences Po Paris, wird über die Preisvergabe entscheiden. Weitere Jurymitglieder sind Adam Tooze, Wirtschaftshistoriker von der Columbia University (New York), Dorit Geva, Professorin für Soziologie an der Central European University, Cornelia Woll, Präsidentin der Hertie School (Berlin), Mark Hallerberg, Professor für politische Wirtschaft an der Hertie School (Berlin), Guillaume Plantin, Wirtschaftsprofessor an der Sciences Po (Paris), Teresa Stiens (Handelsblatt) und Karl de Meyer (Les Echos).

Weitere Informationen über das Einreichungsverfahren und die Teilnahmevoraussetzungen finden Sie hier: Henrik Enderlein Prize | Hertie School (hertie-school.org)

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