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Außenministerin Baerbock zur Ernennung von Michael Georg Link zum Koordinator für die transatlantische zwischengesellschaftliche, kultur- und informationspolitische Zusammenarbeit sowie von Dietmar Nietan zum Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit 

09.03.2022 - Pressemitteilung

Anlässlich der Ernennung von Michael Georg Link zum Koordinator für die transatlantische zwischengesellschaftliche, kultur- und informationspolitische Zusammenarbeit sowie von Dietmar Nietan zum Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit erklärte Außenministerin Annalena Baerbock (09.03.): 

Gerade in diesen schwierigen Zeiten, in denen es in der Ukraine auch um den Frieden und die Freiheit in Europa geht, sind starke menschliche Bande wichtig. Um diese beidseits von Oder-Neiße sowie des Atlantiks zu stärken, haben wir heute im Bundeskabinett Michael Link zum Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit sowie Dietmar Nietan zum Koordinator für die deutsch-polnische Zusammenarbeit ernannt. Mit beiden arbeite ich seit vielen Jahren eng und vertrauensvoll im Deutschen Bundestag zusammen. Daher weiß ich: Sie werden mit Kompetenz und Leidenschaft für unsere Beziehungen eintreten und unsere Zivilgesellschaften noch enger verknüpfen. 

Michael Link bringt dabei als ehemaliger Staatsminister im Auswärtigen Amt und Leiter des OSZE-Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte einen großen transatlantischen Erfahrungsschatz mit. Nicht zuletzt als Leiter der OSZE-Wahlbeobachtungsdelegation bei den US-Präsidentschaftswahlen 2020 hat er unseren gemeinsamen transatlantischen Werten von Freiheit, Bürgerrechten und Demokratie einen wichtigen Dienst erwiesen. 

Dietmar Nietan engagiert sich bereits seit Jahrzehnten im und vor allem außerhalb des Deutschen Bundestages für die deutsch-polnischen Beziehungen. Als Vorsitzender der ‚Deutsch-Polnischen-Gesellschaft Bundesverband e.V‘ sowie als Mitglied in Führungsgremien der ‚Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft‘, der ‚Stiftung für die internationale Jugendbegegnungsstätte‘ in Oświęcim/Auschwitz sowie der ‚Liberation Route Europe‘ steht er wie kaum ein anderer für die deutsch-polnische Aussöhnung als Grundlage für unseren gemeinsamen Weg in Europa.

Hintergrund: 

Die USA und Kanada sind die engsten Verbündeten Deutschlands außerhalb Europas. Eine große Schnittmenge von gemeinsamen Interessen, Herausforderungen und fundamentalen Werten verbindet unsere Demokratien auf beiden Seiten des Atlantiks. Seit 1981 gibt es im Auswärtigen Amt das Amt eines Koordinators für die transatlantische zwischengesellschaftliche, kultur- und informationspolitische Zusammenarbeit.

Deutschland und Polen verbindet heute eine enge Nachbarschaft, die nicht nur auf der gemeinsamen Mitgliedschaft in NATO und Europäischer Union basiert. Historische Verbindungslinien, ein reger wirtschaftlicher Austausch, grenzüberschreitende zivilgesellschaftliche Aktivitäten, Jugendbegegnungen, zahlreiche Partnerschaften von Kommunen und Regionen sowie eine enges Kooperationsnetz in der Grenzregion bilden ein stabiles Fundament unserer Beziehungen. 2004 wurde das Amt des Koordinators für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt geschaffen.

Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit

Koordinator für die deutsch-polnische Zusammenarbeit

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