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Ein Bericht-Erstatter der Vereinten Nationen war zu Besuch in Deutschland

02.05.2011 - Artikel

Einen Sonder-Bericht-Erstatter für Rassismus gibt es seit 1993.

Sonder-Bericht-Erstatterin
Sonder-Bericht-Erstatterin

Was sind seine Aufgaben?
Er besucht jedes Jahr verschiedene Länder.
Er achtet darauf,
ob es dort Rassismus und Fremden-Feindlichkeit gibt.

Dann schreibt er darüber einen Bericht.
Bei den Vereinten Nationen gibt es Gruppen,
die diesen Bericht dann lesen.

Deutschland gehört zu den Vereinten Nationen.
Von einigen Ländern haben die Bericht-Erstatter
eine Einladung bekommen.
Diese Einladung hat kein Datum.
Das bedeutet: Die Gäste sind immer willkommen.
Deutschland hat auch eine Einladung geschrieben.

Deutschland zeigt damit: Wir möchten mit den Gruppen in den Vereinten Nationen eng zusammen arbeiten.

Githu Muigai
Githu Muigai © Auswärtiges Amt

Seit 2008 heißt der Sonder-Bericht-Erstatter für Rassismus: Githu Muigai

Herr Muigai kommt aus Kenia.
Er ist Rechtsanwalt.
Und er ist Professor an der Uni in Nairobi.

Herr Muigai hat Deutschland besucht.

Er war 10 Tage in Deutschland.
Das war im Juni 2009.

Er sagt über Deutschland:
Deutschland setzt sich mehr gegen Rassismus ein als früher.
Das Land hat Fortschritte gemacht.
Aber es gibt immer noch Rassismus.
Deutschland soll mehr über den Rassismus im Alltag nachdenken.

Was hat Herr Muigai in Deutschland gemacht?

Er hat mit Mitarbeitern von der Regierung gesprochen.
Er hat auch mit anderen Gruppen gesprochen.
Diese Gruppen arbeiten nicht für die Regierung.
Er war in verschiedenen Städten und Bundesländern.
Er hat Projekte besucht.
Die Projekte kämpfen gegen Rassismus.
Und sie setzen sich dafür ein, dass Rassismus erst gar nicht entsteht.

Was denkt Herr Muigai über Deutschland?

Deutschland
Deutschland

Herr Muigai lobt Deutschland, weil es so viel gegen Rassismus tut.

Er sagt aber auch, dass Deutschland noch mehr tun muss.

Das ist schon gut in Deutschland:

  • Früher wurde in Deutschland
    viel über das Thema Einwanderung geredet.
    Heute wird nicht mehr darüber geredet.
  • Heute ist klar: Viele Menschen kommen nach Deutschland,
    um hier zu leben.
    Und das wird auch so bleiben.
  • Dadurch gibt es in Deutschland viele verschiedene Kulturen,
    Völker und Religionen.
    Wir möchten mit allen gut zusammen leben.
    Das ist nicht immer einfach.
    Aber wir kümmern uns darum.

Das kann Deutschland noch besser machen:

  • Bundes-Länder, Städte und Gemeinden sollen sich zusammen
    noch mehr gegen Rassismus einsetzen.
  • Und sie sollen mehr Menschen einstellen,
    die aus dem Ausland kommen.
    Oder deren Familie aus dem Ausland kommt.

Infos über den Schutz der Menschenrechte

Büro Leichte Sprache
Büro Leichte Sprache

Das Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Bremen hat den Text
in Leichte Sprache übersetzt.

Die meisten Bilder hat das
Reinhild Kassing, © Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V. gemacht.

Die anderen Bilder sind von: Mayer-Johnson LLC

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