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Der Auswärtige Dienst: Ein Team — weltweit

Festivals of Lights an der Fassade des Auswärtigen Amts

Festival of Lights an der Fassade des Auswärtigen Amts, © Thomas Koehler/photothek.net

08.07.2022 - Artikel

Das Auswärtige Amt ist kein gewöhnlicher Arbeitgeber: Der überwiegende Teil seiner Beschäftigten befindet sich ihr gesamtes Berufsleben lang in der Rotation zwischen dem Auswärtigen Amt in Berlin und Bonn und den deutschen Botschaften und Generalkonsulaten im Ausland.

Rotation bedeutet, dass die Beschäftigten etwa alle drei bis vier Jahre den Arbeitsplatz und gemeinsam mit den Familien das Land, in dem sie leben, wechseln. Die Gefahr, in Routine zu erstarren, ist im Auswärtigen Dienst gering.

Die Vielseitigkeit und die Breite der möglichen Aufgaben im Auswärtigen Amt ist unverändert anziehend und interessant: Das Auswärtige Amt findet sich regelmäßig in führenden Umfragen unter Bewerberinnen und Bewerbern unter den beliebtesten Arbeitgebern in Deutschland.

Amtseigene Aus- und Fortbildung

Das Auswärtige Amt bildet seinen Nachwuchs für die Laufbahnen des höheren, gehobenen und mittleren Auswärtigen Dienstes selbst aus. In Auswahlverfahren wählt eine Kommission die geeignetsten Bewerberinnen und Bewerber ausschließlich auf der Grundlage von Eignung, Befähigung und Leistung aus. Die angehenden Diplomatinnen und Diplomaten werden in speziell auf die zukünftigen Aufgabengebiete zugeschnittenen Vorbereitungsdiensten auf ihren Dienst im Auswärtigen Amt vorbereitet.

Die Akademie des Auswärtigen Amts bietet daneben auch Fortbildungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auswärtigen Amts an. Im Sprachlernzentrum können die Beschäftigten Sprachen aus aller Welt erlernen oder bestehende Sprachkenntnisse auffrischen.

Im Auswärtigen Amt werden übrigens nicht nur angehende Diplomaten ausgebildet. Jedes Jahr beginnen junge Menschen ihre Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen im Auswärtigen Amt.

Ein Berufsleben lang in Bewegung

Grundsätzlich gilt, dass die Angehörigen der Fachlaufbahnen des Auswärtigen Dienstes (die den überwiegenden Teil der Beschäftigten im Inland ausmachen) zu Generalisten ausgebildet werden: sie können an jedem Ort der Welt eingesetzt und mit jeder Aufgabe ihrer Laufbahn betraut werden.

Erst nach einigen Berufsjahren bilden sich fachliche Schwerpunktbereiche oder -regionen. Die Kenntnis einer schwierigen oder seltenen Sprache kann von Anfang an den häufigeren, aber keineswegs ausschließlichen Einsatz in dem entsprechenden Sprachraum bedeuten.

Uneingeschränkte Versetzungsbereitschaft ist deshalb Grundvoraussetzung für eine Tätigkeit in einer Fachlaufbahn im Auswärtigen Dienst.

Weitere Stellenangebote in Deutschland und im Ausland

Im Auswärtigen Amt und an den Auslandsvertretungen arbeitet ein Teil der Beschäftigten in einem dauerhaften Arbeitsverhältnis vor Ort, zum Beispiel als Übersetzerin oder Übersetzer im Sprachendienst, als Fachkraft für Liegenschaften, in der IT-Abteilung in Bonn oder Berlin, in der Bibliothek, als Erzieherin oder Erzieher in der KiTa oder als Schalterkraft in einer Pass- und Visastelle an einer deutschen Botschaft oder einem deutschen Konsulat. Anders als die Kolleginnen und Kollegen aus den Fachlaufbahnen rotieren sie nicht, sondern bleiben dauerhaft an einem Ort tätig.

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