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Deutschland und Zypern: Bilaterale Beziehungen Zypern

15.04.2020 - Artikel

Zwischen der Republik Zypern und Deutschland besteht eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die auf der gemeinsamen EU-Mitgliedschaft und auf unterschiedlichen bilateralen Abkommen basiert.

Deutschland unterhält enge Kulturbeziehungen zu beiden Bevölkerungsteilen der Insel, wie auch zur autochthonen maronitischen Gemeinde. Wichtigster Träger der bilateralen Kulturbeziehungen ist das Goethe-Institut in Nikosia. Darüber hinaus gibt es den Deutsch-Zyprischen Kulturverein sowie einen Deutsch-Türkischzyprischen Kulturverein. Weitere deutsch-zyprische Vereinigungen (wie Ehemaligenvereine) bereichern das deutsche kulturelle Angebot auf der Insel.

Neben den staatlichen Universitäten (University of Cyprus in Nikosia und Technische Universität in Limassol) beteiligen sich private Studieneinrichtungen an Austauschprogrammen mit deutschen und europäischen Universitäten. Die bilaterale Wissenschaftskooperation intensiviert sich - u.a. Forschungskooperationen zwischen Max-Planck-Institut und Cyprus Institute, deutsche Forscher am angesehenen Genetik-Institut in Nikosia.

Im für Zypern bedeutenden Tourismus spielt Deutschland mit etwa 5% aller Touristen nur eine untergeordnete Rolle (nach Großbritannien, Russland, Israel und anderen).

Zypern unterhält die zehntgrößte Schiffsflotte weltweit und ist ein weltweites Zentrum für Schiffsmanagement. Der Anteil deutscher Reeder in diesem Wirtschaftszweig ist mit ca. 50% sehr hoch.

Die Bundesrepublik Deutschland pflegt keine offiziellen Beziehungen zu der nur von der Türkei anerkannten sogenannten „Türkischen Republik Nordzypern“, hält jedoch vielfältige Kontakte zu Vertretern der türkisch-zyprischen Volksgruppe auch auf politischer Ebene.

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