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Deutschland und die Zentralafrikanische Republik: bilaterale Beziehungen Zentralafrikanische Republik

12.02.2020 - Artikel

Die deutsch-zentralafrikanischen Beziehungen sind problemfrei, jedoch von geringer Intensität. Deutschland hat seit 1997 keine Botschaft mehr in der Hauptstadt Bangui (zuständig ist die deutsche Botschaft in Kamerun). Von zentralafrikanischer Seite werden die Beziehungen zu Deutschland von der zentralafrikanischen Botschaft in Paris betreut.

Deutschland, das weder an der Friedensmission MINUSCA der Vereinten Nationen noch an der Ausbildung der zentralafrikanischen Streitkräfte durch die Europäische Union personell beteiligt ist, leistet substantielle Hilfe zur Linderung der humanitären Krise. Im Zeitraum 2017-2019 stellte das Auswärtige Amt rund 75 Mio. Euro für humanitäre Hilfsmaßnahmen zur Verfügung. Deutschland ist damit der zweitgrößte bilaterale Geber.

Deutschland engagiert sich auch im Bereich Stabilisierung und hat seit 2006 138 Mio. Euro in den “Peacebuilding Fund” der Vereinten Nationen eingezahlt, aus dem auch Projekte in der Zentralafrikanischen Republik finanziert werden, beispielsweise zur Förderung von Versöhnung und politischem Dialog.

Seit der Neuaufnahme der Entwicklungszusammenarbeit hat Deutschland seit 2014 insgesamt rund 145 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, unter anderem für Maßnahmen des Welternährungsprogramms und  Aktivitäten zum Wiederaufbau des nationalen Gesundheitssystems.

An höheren Schulen wird zum Teil Deutsch als zweite Fremdsprache unterrichtet. Deutsche Kultur- oder Bildungseinrichtungen sind in der Zentralafrikanischen Republik nicht präsent.

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