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Deutschland und Usbekistan: bilaterale Beziehungen Usbekistan

11.11.2020 - Artikel

Politik

Deutschland und Usbekistan pflegen seit 1992 diplomatische Beziehungen. Deutschland unterhält eine Botschaft in Taschkent. Es existieren regelmäßige Konsultationsformate zur politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Usbekistan. Die Kooperation wurde nach wechselseitigen Besuchen der Staatsoberhäupter im Jahr 2019 ausgeweitet. So wurde eine Innovationspartnerschaft begründet; Deutschland unterstützt die politischen Bemühungen zur Liberalisierung der Wirtschaft durch Beratungsleistungen.

Wirtschaft

Deutschland ist ein zunehmend wichtiger Handelspartnern des Landes. Das bilaterale Handelsvolumen entwickelte sich zuletzt dynamisch und betrug im Jahr 2019 ca. 907 Mio. Euro (83. Platz unter Deutschlands Außenhandelpartnern; lt. Statistischem Bundesamt). Namhafte deutsche Investoren sind u.a. MAN, Knauf, Gühring und Claas.

Entwicklungszusammenarbeit

Die deutsch-usbekische Entwicklungszusammenarbeit wurde 2019 und 2020 substanziell ausgeweitet. Schwerpunkte sind das Gesundheitswesen und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung – insbesondere in der Aralsee-Region in der autonomen Republik Karakalpakistan und auch in Zusammenarbeit mit Afghanistan. Zudem ist Usbekistan in Regionalvorhaben eingebunden, die regionale Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet, in der Berufsbildung, im Mikrofinanzsektor und im Umweltbereich stärken und damit auch Krisen gezielt vorbeugen. Usbekistan nimmt auch an länderübergreifenden Regionalvorhaben teil, etwa zur Förderung der Rechtsstaatlichkeit in Zentralasien.

Deutschland fördert auch das Vorhaben „Prävention gegen gewalttätigen Extremismus in Zentralasien“, das u.a. Usbekistan umfasst. Dabei werden usbekische Behörden und zivilgesellschaftliche Organisationen bei ihren Reformbemühungen zur Prävention von gewalttätigem Extremismus unterstützt. 

Mit der hochrangigen Berliner Konferenz (28.01.2020) “Green Central Asia Enhancing environment, climate and water resilience” hat Deutschland eine neue Initiative lanciert, die auf Folgen des Klimawandels für die regionale Sicherheit in Zentralasien fokussiert ist. Das Ziel sind stärkere regionale Zusammenarbeit (inklusive der fünf zentralasiatischen Länder und Afghanistans), verbesserter Informationsaustausch und die Vernetzung mit Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.


Weitere Informationen

Chor-Minor-Madrasa in Buxoro
Chor-Minor-Madrasa in Buxoro© picture alliance/prisma

Deutsche Botschaft Taschkent

Usbekistan ist Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die beiden Schwerpunkte Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Gesundheit. Zudem ist Usbekistan in Regionalvorhaben eingebunden, die regionale Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet, in der Berufsbildung, im Mikrofinanzsektor und im Umweltbereich stärken und damit auch Krisen gezielt vorbeugen.
Mehr dazu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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