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Deutschland und Tuvalu: Bilaterale Beziehungen Tuvalu

28.04.2021 - Artikel

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Tuvalu wurden am 26. Juni 1979 aufgenommen. Die für Tuvalu zuständige deutsche Auslandsvertretung ist die deutsche Botschaft in Wellington/Neuseeland.

Zuletzt besuchte der ehemalige Premierminister Sopoaga Deutschland im November 2017 als er mit eigenem Workshop und Delegation an der Weltklimakonferenz COP23 in Bonn teilnahm.

Der bilaterale Warenverkehr zwischen Deutschland und Tuvalu ist schwach ausgeprägt. Der Wert der deutschen Exporte nach Tuvalu betrug im Jahr 2020 88.000 Euro; die Importe aus Tuvalu beliefen sich auf lediglich 49.000 Euro (Quelle: DESTATIS).

Die Seeschifffahrt hat große Bedeutung für Tuvalu. Deutsche Reedereien unterhalten in der Hauptstadt Funafuti ein Rekrutierungsbüro.

In entwicklungspolitischer Hinsicht ist die Bundesrepublik Deutschland über Kleinstprojekte in Tuvalu präsent.

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führt zudem verschiedene Projekte in den Pazifikstaaten durch, von denen auch Tuvalu profitiert. Das Regionalvorhaben „Anpassung an den Klimawandel in der pazifischen Inselregion“ stärkte von 2009-2021 durch Beratungsleistungen die Kapazitäten zur Anpassung an den Klimawandel in der Region. Außerdem trägt Deutschland über seine Beiträge zum Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) (ab 2021 “Neighbourhood, Development & International Cooperations Instrument” (NDICI)) zur Entwicklung Tuvalus bei.

Tuvalu ist Mitglied der Freundesgruppe „Klima und Sicherheit“ in den Vereinten Nationen.

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