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Deutschland und Tuvalu: Bilaterale Beziehungen Tuvalu

14.05.2020 - Artikel

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Tuvalu wurden am 26. Juni 1979 aufgenommen. Die für Tuvalu zuständige deutsche Auslandsvertretung ist die deutsche Botschaft in Wellington/Neuseeland. Die für Deutschland zuständige Botschaft hat ihren Sitz in Brüssel.

Zuletzt besuchte der ehemalige Premierminister Sopoaga Deutschland im November 2017 als er mit eigenem Workshop und Delegation an der Weltklimakonferenz COP23 in Bonn teilnahm.

Der bilaterale Warenverkehr zwischen Deutschland und Tuvalu ist schwach ausgeprägt. Der Wert der deutschen Exporte nach Tuvalu betrug im Jahr 2019 lediglich 10.000 Euro; die Importe aus Tuvalu beliefen sich auf 126.000 Euro  (Quelle: DESTATIS).

Die Seeschifffahrt hat große Bedeutung für Tuvalu. Deutsche Reedereien unterhalten in der Hauptstadt Funafuti ein Rekrutierungsbüro.

In entwicklungspolitischer Hinsicht ist die Bundesrepublik Deutschland über Kleinstprojekte in Tuvalu präsent. In den letzten Jahren wurde Tuvalu bei der Anschaffung von IT-Geräten unterstützt. Zudem wurde ein Frauenprojekt im landwirtschaftlichen Bereich gefördert.

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führt zudem verschiedene Projekte in den Pazifikstaaten durch, von denen auch Tuvalu profitiert. Das derzeitige Regionalvorhaben „Anpassung an den Klimawandel in der pazifischen Inselregion“ soll von 2009-2020 durch Beratungsleistungen die Kapazitäten zur Anpassung an den Klimawandel in der Region stärken. Das Fördervolumen für die Gesamtlaufzeit beträgt 53,472 Mio. Euro.

Außerdem trägt Deutschland über seine Beiträge zum Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) zur Entwicklung Tuvalus bei.

Tuvalu ist Mitglied der Freundesgruppe „Klima und Sicherheit“ in den Vereinten Nationen.

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