Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Deutschland und Tschad: bilaterale Beziehungen Tschad

01.10.2020 - Artikel

Die Bundesrepublik Deutschland und Tschad unterhalten seit 1960 diplomatische Beziehungen. Das Engagement der Bundesregierung erfolgt im Rahmen eines umfassenden Ansatzes und eines Zusammenwirkens von außen-, Entwicklungs-, und Sicherheitspolitik.

Deutschlands Hauptinteresse in Tschad besteht im weiteren Aufbau eines stabilen Staats mit soliden Institutionen, guter Regierungsführung und Achtung der Menschenrechte. In den Bereichen Kultur und Wissenschaft führt die Universität Frankfurt/Main in der Provinz Moa (nordöstlich von N’Djamena) Forschungs- und Ausgrabungsprojekt durch.

Die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich auf Konfliktnachsorge, humanitäre und Überhangshilfe sowie regionale Stabilisierungsprojekte. Kern des deutschen Stabilisierungskonzepts ist die Stärkung der zivil-militärischen Koordination und Kooperation sowie ein mit den Anrainerstaaten koordiniertes Handeln der internationalen Gemeinschaft. Die neue Partnerschaft für Sicherheit und Stabilität im Sahel (P3S) als deutsch-französische Initiative bietet die Möglichkeit, den politischen Dialog mit der Regierung zu intensivieren und Reformen voranzutreiben. Die Prävention und Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus trägt zur Erhöhung der Sichtbarkeit des DEU Engagements in Tschad bei.

Weitere Informationen

Schlagworte

nach oben