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Deutschland und Trinidad und Tobago: Bilaterale Beziehungen Trinidad und Tobago

29.10.2019 - Artikel

Die politischen Beziehungen sind traditionell gut. In Fragen der internationalen Politik, vor allem auch innerhalb der Vereinten Nationen, besteht ein hohes Maß an Übereinstimmung. Deutschland unterstützt die regionale Integration im Rahmen der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM), deren wirtschaftsstärkstes Mitglied Trinidad und Tobago ist.

Im Wirtschaftsbereich steht das langjährige Engagement deutscher Firmen im Vordergrund, die sich mit umfangreichen Investitionen (bisheriges Gesamtvolumen über 4 Milliarden Euro) insbesondere im Großanlagenbau der Petrochemie betätigen. 2010 trat ein bilateraler Investitionsförderungs- und Schutzvertrag (IFV) in Kraft.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist Trinidad und Tobago mit der Bundesrepublik Deutschland mittelbar über Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) verbunden, in deren Rahmen vor allem im Bereich der Förderung erneuerbarer Energien sowie Anpassung an den Klimawandel zusammengearbeitet wird. Seit 2011 gilt Trinidad und Tobago nicht mehr als Entwicklungsland, als Konsequenz wurde die bilaterale öffentliche Entwicklungshilfe eingestellt.

Hochschulpartnerschaften der University of the West Indies (UWI) unter anderen mit Flensburg, Dresden, Wolfenbüttel und Kiel entwickeln sich weiter. Das staatliche Berufsbildungsinstitut MIC arbeitet für Kfz-Ausbildungskurse mit der Handwerkskammer Aachen bei der dualen Ausbildung zusammen.

Tobago ist ein beliebtes Reiseziel für deutsche Touristen, die nach den Briten und Kanadiern an dritter Stelle stehen. Es gibt Direktflüge nach Deutschland.

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Kokosnusspalmen am Strand, Trinidad and Tobago
Kokosnusspalmen am Strand, Trinidad and Tobago © picture alliance / blickwinkel

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