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Deutschland und Tonga: Bilaterale Beziehungen Tonga

20.11.2019 - Artikel

Die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und dem Königreich Tonga sind traditionell freundschaftlich. Bereits am 1. November 1876 schloss das deutsche Kaiserreich einen Freundschaftsvertrag mit Tonga. Diplomatische Beziehungen mit der Bundesrepublik Deutschland bestehen seit 1976; am 02.01.1978 trat der Vertrag über freundschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Tonga in Kraft. Deutschland hat keine Botschaft in Tonga; zuständig ist die deutsche Botschaft in Wellington/Neuseeland. Die für Deutschland zuständige Auslandsvertretung des Königreichs Tonga hat ihren Sitz in London.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu Tonga sind schwach ausgeprägt. Der Wert der deutschen Exporte nach Tonga betrug im Jahr 2018 166.000 Euro); die Importe aus Tonga beliefen sich auf 101.000 Euro (Quelle: DESTATIS 2018).

Tonga profitiert von der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit Deutschlands mit der Region. Ein Regionalprogramm zur Anpassung an den Klimawandel sowie u.a. auch ein Regionalvorhaben zum Schutz der biologischen Vielfalt der Meere und Küstenzonen werden vor Ort durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mit regionalen und lokalen Partnern umgesetzt.

Der ehemalige Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert besuchte Tonga im September 2016 anlässlich des 140. Jahrestages der Freundschaft zwischen Tonga und Deutschland.

Deutschland trägt außerdem mit seinen Beiträgen zum Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) zur Entwicklung des pazifischen Inselstaates bei und führte in der Vergangenheit auch andere Kleinstprojekte in den Bereichen Infrastruktur, Schul- und Berufsausbildung sowie Gesundheit durch.

Tonga ist Mitglied unserer Freundesgruppe „Klima und Sicherheit“ in den Vereinten Nationen.

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Fischreuse und kleine Insel vor Tongatapu
Fischreuse und kleine Insel vor Tongatapu© picture alliance / Bibliographisches Institut / Prof. Dr. H. Wilhelmy

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