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Thailand: Politisches Porträt Thailand

29.11.2019 - Artikel

Thailand ist gemäß der Verfassung vom 6. April 2017 ein Königreich mit demokratischer Regierungsform und dem König als Staatsoberhaupt.

Seit 1932 hat das Land zahlreiche demokratische Ansätze und Militärputsche erlebt. Die seit dem Putsch vom Mai 2014 amtierende Militärregierung endete formal mit der Ernennung des vom Parlament (Senat und Repräsentantenhaus) gewählten vormaligen Militärmachthabers General Prayut Chan-o-cha zum Ministerpräsidenten am 11. Juni 2019. Dem waren am 24. März 2019 Wahlen zum Repräsentantenhaus vorausgegangen – ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung der Demokratie.

Das Land ist in 76 Provinzen und die Sonderverwaltungszone Bangkok aufgeteilt. Der Staatsaufbau ist zentralistisch, Bangkok hat einen Sonderstatus mit wichtigen Selbstverwaltungskompetenzen.  

Thailand ist stolz, nie Kolonie gewesen zu sein. Das in erheblichem Maß buddhistisch geprägte Land hat eine lebendige Zivilgesellschaft in den stark wachsenden großen Städten wie auch in der zunehmend selbstbewussten Landbevölkerung. Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen geben bürgerschaftlichem Engagement Impulse.

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