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Deutschland und Thailand: Bilaterale Beziehungen

10.03.2026 - Artikel

Nach dem Handelsvertrag der Hansestädte Hamburg, Lübeck und Bremen mit dem Königreich Siam 1858 folgte 1862 mit der Unterzeichnung des Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrags zwischen den Staaten des deutschen Zollvereins und dem Königreich Siam die Aufnahme diplomatischer Beziehungen.

Heute ist Thailand für Deutschland einer der wichtigsten Partner in Südostasien. Innerhalb von ASEAN nimmt Thailand eine Schlüsselstellung ein. Auch in multilateralen Institutionen wie den Vereinten Nationen arbeiten beide Länder eng zusammen. Fünf der deutschen politischen Stiftungen sind in Thailand präsent.

Deutschland ist für Thailand wichtigster Handelspartner in der Europäischen Union. Neben den etwa 600 deutschen Unternehmen in Thailand, tragen auch deutsche Touristinnen und Touristen (2024: ca. 800.000) zu den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen bei.

Deutschland ist größter bilateraler Klimapartner Thailands und fördert im Rahmen der Internationalen Klimainitiative (IKI) bilaterale und regionale Projekte zum Klimaschutz.

Das 1984 abgeschlossene Kulturabkommen wird insbesondere durch das Goethe-Institut Thailand mit einem vielfältigen Kultur- und Sprachkursangebot mit Leben gefüllt. Gleichzeitig fördern mehr als 300 Kooperationen zwischen deutschen und thailändischen Hochschulen, den akademischen Austausch. Der DAAD trägt durch vier Lektorinnen und Lektoren, Stipendien und Studienberatung ebenfalls dazu bei.

Zwei deutschsprachige Schulen in Bangkok und Chiang Mai sind als exzellente Deutsche Auslandschulen anerkannt und werden von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) im Auftrag des Auswärtigen Amts gefördert.

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