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Südsudan: Politisches Porträt Südsudan

30.10.2020 - Artikel

Die Republik Südsudan wurde am 9. Juli 2011 unabhängig, nachdem die südsudanesische Bevölkerung mit 99 Prozent für die Unabhängigkeit ihres Landes von Sudan gestimmt hatte.

Im Dezember 2013 brach ein Konflikt zwischen Präsident Salva Kiir Mayardit und Vizepräsident Riek Machar aus. Nach einem blutigen Bürgerkrieg wurde 2015 ein Friedensabkommen geschlossen, welches – nach Ausbruch neuer Kämpfe im Sommer 2016 – schließlich im September 2018 erneuert wurde.

Seit Februar 2020 ist auf dessen Basis eine Übergangsregierung im Amt. Salva Kiir ist weiterhin Präsident und Riek Machar der erste von fünf Vizepräsidenten. Wichtiger Schritt für den andauernden Friedensprozess war die Aufteilung des Landes in zehn Bundesstaaten sowie drei administrative Gebiete. Trotz des Waffenstillstandes von 2018 kommt es immer wieder zu lokalen Gewaltausbrüchen.

Im Friedensprozess hat auch die Mission der Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS) eine wichtige Rolle. Kernaufgaben sind dabei u.a. Schutz der Zivilbevölkerung, Beobachtung der Menschenrechtssituation sowie Sicherung des Zugangs zu humanitärer Hilfe.

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Frauen bei der Feldarbeit in Rimenze, Südsudan
Frauen bei der Feldarbeit in Rimenze, Südsudan © picture alliance / APA / picturesdesk.com

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