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Sudan: Politisches Porträt Sudan

14.06.2021 - Artikel

Nach dem Sturz von Sudans Ex-Präsident Baschir im April 2019 und Bildung einer zivil-geführten Übergangsregierung im August 2019, wurden erste Fortschritte im Transitionsprozess erreicht. Ziel ist die Vorbereitung demokratischer Wahlen am Ende der bis etwa Anfang 2024 andauernden Übergangszeit.

Der Abschluss eines Friedensabkommens mit bewaffneten Gruppierungen des Landes im Oktober 2020 war dabei ein zentraler Meilenstein. Bisher haben sich jedoch noch nicht alle Konfliktparteien angeschlossen. Zu den Prioritäten der Übergangsregierung, bestehend aus zivilen und militärischen Teilen sowie ehemaligen Rebellen, gehört außerdem die Umsetzung umfangreicher Wirtschaftsreformen zur Lösung der schweren Wirtschaftskrise und Vorbereitung eines Entschuldungsprozesses. Unterstützung internationaler und regionaler Partner ist dabei notwendig.

Die ca. 2,5 Millionen Binnenvertriebenen leben hauptsächlich in der Region Darfur. Zusätzlich beherbergt Sudan rund 1,1 Millionen Flüchtlinge aus den Nachbarländern, vor allem aus Südsudan.

Die Menschenrechtslage bleibt trotz erster wichtiger Fortschritte zur Verbesserung weiterhin schwierig.

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