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Deutschland und St. Lucia: Bilaterale Beziehungen St. Lucia

29.10.2019 - Artikel

Die politischen Beziehungen sind freundschaftlich und frei von Problemen. Die Zusammenarbeit erfolgt vor allem über entwicklungspolitische und kulturelle Projekte sowie im Rahmen der Vereinten Nationen.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen St. Lucia und Deutschland sind wenig ausgeprägt. Im- und Export liegen auf niedrigem Niveau. Nennenswerte Einnahmen aus Deutschland ergeben sich durch den Besuch deutscher Touristen.

Seit 1987 besteht ein bilaterales Abkommen zum Schutz und zur Förderung von Investitionen. Weitere Kooperations- und Handelsabkommen bestehen im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und den so genannten AKP (Afrika, Karibik, Pazifik)-Staaten und zwischen der EU und CARIFORUM (CARICOM-Mitgliedstaaten plus Dominikanische Republik). Mit besonderer Aufmerksamkeit wird in St. Lucia wie in der gesamten Region die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen zur EU vor dem Hintergrund der aktuell laufenden Verhandlungen zum neuen Partnerschaftsabkommen der EU mit den Staaten Afrikas, des Pazifiks und der Karibik („Post-Cotonou-Abkommen“) beobachtet.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist St. Lucia mit der Bundesrepublik Deutschland bilateral und mittelbar über Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) verbunden, in deren Rahmen in den Bereichen nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Förderung erneuerbarer Energien sowie Anpassung an den Klimawandel zusammengearbeitet wird. Deutschland leistet in der Region Hilfe durch Kleinstprojekte. 

St. Lucia ist Sitz der Regionalorganisation Organisation of Eastern Caribbean States (OECS).

Weitere Informationen

Petit Piton, St. Lucia
Petit Piton, St. Lucia © picture alliance / Chad Ehlers

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