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Sri Lanka: Politisches Porträt Sri Lanka

23.09.2021 - Artikel

Seit 1978 verfügt Sri Lanka über ein Präsidialsystem mit direkt vom Volk gewähltem exekutivem Präsidenten mit großer Machtfülle. Er ist gleichzeitig Staats- und Regierungschef sowie Verteidigungsminister. Das Parlament wird alle 5 Jahre per Verhältniswahl gewählt. Der Präsident ernennt den Premierminister auf Grundlage der Mehrheitsverhältnisse im Parlament. Nach wie vor ist die Innenpolitik vom langjährigen Bürgerkrieg (1983 – 2009) geprägt. Sowohl die gewaltsamen Ausschreitungen 2018 als auch die Terroranschläge vom Ostersonntag 2019 haben das gesellschaftliche Miteinander zusätzlich beeinflusst. Das Land zeichnet sich durch seine religiöse Vielfalt aus. Ca. 70% der Bevölkerung bekennen sich zum Buddhismus, 12,5% zum Hinduismus, 10% zum Islam und 7.5% zum Christentum.  

Nachdem sich die Regierung 2015 im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (MRR) zu nationaler Wiederversöhnung bekannte und eine Resolution zur Aussöhnung in Sri Lanka unterstützte,  , entzog die 2019 gewählte Regierung dieser Resolution ihre Unterstützung. Der MRR setzt sein Engagement in Sri Lanka auf Grundlage der im Februar 2021 mehrheitlich angenommenen Resolution 46/1 fort.

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Dalada-Maligawa-Tempel, Sri Lanka
Dalada-Maligawa-Tempel, Sri Lanka© picture alliance/DUMONT Bildarchiv

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