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Sri Lanka: Politisches Porträt Sri Lanka

30.09.2019 - Artikel

Seit 1978 verfügt Sri Lanka über ein Präsidialsystem mit direkt vom Volk gewähltem exekutivem Präsidenten mit großer Machtfülle. Er ist gleichzeitig Staats- und Regierungschef. Der von ihm ernannte Ministerpräsident führt ein eigenes Ressort neben den zahlreichen Fachministerien.

Die soziokulturelle Struktur des politischen Lebens ist in erster Linie durch die Werte der singhalesischen (ganz überwiegend theravada-buddhistischen) Mehrheit bestimmt. Darüber hinaus lebt im Land eine große Minderheiten von Tamilen sowie Christen und Muslime. Nach wie vor ist die Innenpolitik von dem brutal geführten Bürgerkrieg (1983 – 2009) zwischen der tamilischen Separatistenorganisation „Befreiungstiger von Tamil Eelam“ (LTTE) und der Regierung geprägt.

Seit 2015 öffnet sich die Regierung und möchte die nationale Wiederversöhnung vorantreiben. Gegenüber dem Menschenrechtsrat erklärte sich die Regierung 2015 bereit, zahlreiche Maßnahmen umzusetzen. Wichtige Schritte hat die Regierung jedoch noch vor sich, darunter auch die Verfassungsreform, deren Prozess seit 2017 ins Stocken geraten ist. 

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

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Dalada-Maligawa-Tempel, Sri Lanka
Dalada-Maligawa-Tempel, Sri Lanka© picture alliance/DUMONT Bildarchiv

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