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Deutschland und Spanien: Bilaterale Beziehungen Spanien

01.03.2021 - Artikel

Die deutsch-spanischen Beziehungen sind eng und freundschaftlich. In Deutschland leben 2019 laut Statistischem Bundesamt 177.755 Spanierinnen und Spanier, knapp 112.000 Deutsche hatten 2019 laut Instituto Nacional de Estadística ihren Wohnsitz in Spanien.

Der bilaterale politische Austausch ist eng. 2018 waren Bundespräsident Steinmeier, Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Maas in Spanien, 2019 Finanzminister Scholz. Auf hoher Beamtenebene finden regelmäßig Konsultationen statt.

Deutschland war 2020 nach Frankreich der zweitgrößte Handelspartner Spaniens. Spanien ist für deutsche Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Bei den Importen nach Spanien liegt Deutschland auf Platz eins. Deutschland ist Zielland Nummer 2 für spanische Exporte. Weltweit liegt Spanien für Deutschland als Handelspartner an 12. Stelle. Nach vorläufigen Zahlen des nationalen Statistikinstituts Instituto Nacional de Estadística (INE) wird für 2020 jedoch pandemiebedingt ein Wachstumseinbruch von 11% erwartet. Exporte und Importe sind im Zeitraum Januar bis November 2020 um 10,9% bzw. um 15,7% eingebrochen.

Die Bundesrepublik nimmt auch bei den Direktinvestitionen eine wichtige Position ein. Vor Beginn der Pandemie stellten 11,3 Millionen Deutsche alleine im Jahr 2019 die zweitgrößte Besuchergruppe im Tourismussektor dar, 2020 waren es pandemiebedingt 2,41 Millionen. Spanien wird 2022 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sein. Seit mehreren Jahren ist das Land einer der drei wichtigsten ausländischen Lizenzpartner deutscher Buchverlage. Das Goethe-Institut fördert den Kulturaustausch ausgehend von den beiden Standorten Madrid und Barcelona. Das vom Auswärtigen Amt weltweit geförderte Netz der Partnerschulen (PASCH) umfasst in Spanien derzeit 23 Schulen, darunter sieben personell wie finanziell geförderte Deutsche Auslandsschulen, die ihren Lernenden das Ablegen des deutschen Abiturs ermöglichen. Das DAI ist mit einer Abteilung in Madrid vertreten, die für Spanien, Portugal und Nordafrika zuständig ist. Der DAAD unterhält seit November 2011 ein Informationszentrum in Madrid und fördert neun Lektorate für Germanistik an spanischen Universitäten.

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