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Singapur: Politisches Porträt Singapur

26.05.2020 - Artikel

Singapur ist ein Stadtstaat, in dem auf einer Fläche, die etwa der Hamburgs entspricht, 5,6 Millionen Menschen leben, davon etwa 3,5 Millionen singapurische Staatsangehörige. Von ihnen sind etwa 75 % chinesischer, etwa 13 % malaiischer und etwa 9 % indischer Abstammung. Christliche Konfessionen, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Taoismus und andere Religionen sind alle in Singapur vertreten. Die Wahrung des Friedens zwischen den ethnischen und religiösen Gruppen und ihre Gleichberechtigung genießen deshalb in der Politik des Landes hohen Stellenwert. Im Parlament hat seit 1959 die regierende People’s Action Party eine überwiegende Mehrheit der Sitze.

Singapur ist Mitglied von ASEAN und nahm 2018 den Vorsitz dieser Organisation wahr. Auf internationaler Ebene setzt sich Singapur für die multilaterale, auf Normen gegründete Ordnung ein.

Singapur hat als Handels- und Dienstleistungszentrum für Südostasien hohen Wohlstand erlangt (BIP per capita war 2018 mehr als 64.000 USD). Der Staat fördert die Entwicklung moderner Technologien im digitalen Zeitalter.

Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Singapur ist im November 2018 nach langem Vorlauf in Kraft getreten.

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind im Frühjahr 2020 geprägt von Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie.

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