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Deutschland und Schweden: Bilaterale Beziehungen Schweden

23.03.2020 - Artikel

Die schwedisch-deutschen Beziehungen sind eng und freundschaftlich. Sie haben eine lange Tradition. Heute spiegelt sich dies in einer Vielzahl intensiver Kontakte auf allen Ebenen wider. Die bilateralen Beziehungen sind geprägt durch Übereinstimmung und enge Kooperation in vielen internationalen Fragen. Im Oktober 2019 haben Außenminister Heiko Maas und die schwedische Außenministerin Ann Linde vereinbart, im Rahmen der Like-Minded Initiative die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit noch weiter zu vertiefen. 

Vor allem in der Gleichstellungs- und Familienpolitik, aber auch im Suchen und Finden von digitalen Lösungen im Gesundheitsbereich ist Schweden für Deutschland ein Vorbild. Seit 2017 besteht zwischen Deutschland und Schweden eine Innovationspartnerschaft mit den Schwerpunktthemen e-Health, Mobilität, Testbeds für Industrie 4.0 und Digitalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen.

Deutschland zählt zu den wichtigsten schwedischen Importeuren und Handelspartnern.

Deutsche Unternehmen sind in großer Zahl in Schweden, vor allem in Stockholm, Göteborg und Malmö/Helsingborg vertreten. Die schwedischen Unternehmen in Deutschland sind vor allem im Einzelhandel (Ikea, H&M), aber auch im Energiebereich (Vattenfall) engagiert. Für viele schwedische Unternehmen ist der deutsche Markt wichtiger als der Heimatmarkt.

Wertvolle Beiträge zur Vermittlung deutscher Kultur in Schweden leisten heute neben dem Goethe-Institut die deutschen Auslandsgemeinden sowie einige deutsch-schwedische Vereine. Mithilfe der Deutschen Schule Stockholm und der Initiative „Schulen – Partner der Zukunft“ wird die deutsche Sprache gezielt gefördert.

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