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Deutschland und Schweden: Bilaterale Beziehungen Schweden

10.10.2019 - Artikel

Die schwedisch-deutschen Beziehungen sind eng und freundschaftlich. Sie haben eine lange Tradition. Heute spiegelt sich dies in einer Vielzahl intensiver Kontakte auf allen Ebenen wider. Die bilateralen Beziehungen sind geprägt durch Übereinstimmung und enge Kooperation in vielen internationalen Fragen.

Deutschland zählt zu den wichtigsten schwedischen Importeuren und Handelspartnern.

Deutsche Unternehmen sind in großer Zahl in Schweden, vor allem in Stockholm, Göteborg und Malmö/Helsingborg vertreten. Die schwedischen Unternehmen in Deutschland sind vor allem im Einzelhandel (Ikea, H&M), aber auch im Energiebereich (Vattenfall) engagiert. Für viele schwedische Unternehmen ist der deutsche Markt wichtiger als der Heimatmarkt.

Vor allem in der Gleichstellungs- und Familienpolitik, aber auch im Suchen und Finden von digitalen Lösungen im Gesundheitsbereich ist Schweden für Deutschland ein Vorbild. Seit 2017 besteht zwischen Deutschland und Schweden eine Innovationspartnerschaft mit den Schwerpunktthemen e-Health, Mobilität, Testbeds für Industrie 4.0 und Digitalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen.

Schweden versteht Deutschland als das Land, das seine Erfahrungen mit der Aufnahme vieler Flüchtlinge im Jahr 2015 teilt. Insbesondere die frühzeitige Öffnung von Integrationsmaßnahmen für Menschen mit guter Bleibeperspektive, aber auch die Programmansätze für den kombinierten Sprach- und Kompetenzerwerb stoßen auf schwedisches Interesse.

Wertvolle Beiträge zur Vermittlung deutscher Kultur in Schweden leisten heute neben dem Goethe-Institut die deutschen Auslandsgemeinden sowie einige deutsch-schwedische Vereine. Mithilfe der Deutschen Schule Stockholm und der Initiative „Schulen – Partner der Zukunft“ wird die deutsche Sprache gezielt gefördert.

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