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Rumänien: Politisches Porträt Rumänien

04.02.2020 - Artikel

Rumänien hat seit seinem EU-Beitritt 2007 einen wirtschaftlichen Sprung nach vorn gemacht. Der EU-Beitritt wird allgemein als positive Zäsur gesehen. Allerdings hat der zunehmende Wohlstand nicht alle Gesellschaftsschichten erfasst, was Rumänien auch zu einem Land der Gegensätze macht.

Erstmals hat Rumänien 2019 erfolgreich die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Eine wache Zivilgesellschaft – vor allem die selbstbewusste (städtische) Mittelschicht - hat die EU im Blick und ist selbstbewusst in ihren Forderungen nach Professionalisierung der Behörden, gegen Korruption und gegen Einschränkungen der justiziellen Unabhängigkeit. Dahingehende Versuche der früheren (PSD-)Regierung führten in den letzten Jahren zu Massendemonstrationen. Europäische Positionen (Venedig-Kommission, EU-Kommission) zu politischen Entwicklungen im Land werden wahr- und ernst genommen. Pressefreiheit besteht, Journalisten kritisieren allerdings die zunehmende politische Einflussnahme.

Rumänien ist auch mit dem deutschen Kulturraum verbunden, durch die deutsche Minderheit besteht eine gemeinsame Tradition, die das Interesse an Sprache und Kultur wach hält.

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