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Deutschland und die Philippinen: bilaterale Beziehungen

10.03.2026 - Artikel

Die bilateralen Beziehungen sind eng und freundschaftlich, geprägt von gemeinsamen Interessen und Werten. Diplomatische Beziehungen wurden durch die Bundesrepublik 1954 und durch die damalige DDR 1973 aufgenommen.

Deutsche Kaufleute waren in den Philippinen bereits in den 1880er-Jahren präsent. Der „Deutsche Club Manila“ von 1906, die Deutsche Europäische Schule Manila, das Goethe-Institut, die Deutsch-Philippinische Handelskammer, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit sowie fünf der politischen Stiftungen sorgen gemeinsam mit der Botschaft auch heute für die Sichtbarkeit Deutschlands auf den Philippinen.

Unter den EU-Staaten ist Deutschland der wichtigste Handels- und Investitionspartner der Philippinen. Die sehr aktive deutsch-philippinische Handelskammer hat etwa 300 Mitgliedsunternehmen, die u.a. in den Bereichen Pharma, Banken und Versicherungen, Flugzeugwartung, Logistik, Automotives und Anlagenbau tätig sind.

Seit einigen Jahren werden philippinische Pflegekräfte zur Beschäftigung nach Deutschland vermittelt, die Zusammenarbeit bei der Vermittlung von Fachkräften in anderen Berufen ist im Aufbau. Das Goethe-Institut (GI) Manila mit seinen aktuell über 300 Deutschlernenden ist seit 1961 in der Kultur- und Spracharbeit aktiv. Die aktuelle Zahl der Deutschlernenden an den 19 öffentlichen Schulen, die unter der Bildungskooperation Deutsch (BKD) koordiniert werden, beträgt über 1500. 2025 waren die Philippinen Gastland der Frankfurter Buchmesse.

Die Deutsche Europäische Schule Manila (DESM) unterhält als anerkannte deutsche Auslandsschule seit mehr als 40 Jahren ein deutschsprachiges und internationales Bildungsangebot. Die DESM bietet als Teil des Eurocampus gemeinsam mit der französischen Schule einzigartige Möglichkeiten für interkulturelles Lernen und gegenseitiges Verständnis im Geiste europäischer Bildungs- und Erziehungstraditionen.

Die Philippinen sind eines der weltweit am stärksten von Naturkatastrophen und vom Klimawandel und seinen Konsequenzen betroffenen Ländern. Daher stellt die Zusammenarbeit in den Bereichen Klimaschutz und Schutz der biologischen Vielfalt einen Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit dar.

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