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Paraguay: Politisches Porträt Paraguay

15.10.2019 - Artikel

Paraguay ist seit 1811 unabhängig und hat sich seit dem Ende der Militärdiktatur des deutschstämmigen Generals Stroessner im Jahr 1989 demokratischen Reformen geöffnet. Mit seinen 7,15 Millionen Einwohnern (2018) ist Paraguay ein von der Verfassung von 1992 als multikulturelles und zweisprachiges definiertes Land - dabei gelten Spanisch und die indigene Sprache Guaraní als gleichberechtigte offizielle Landessprachen. Paraguay ist als Zentralstaat aufgebaut, der in 17 Departamentos und die Hauptstadt Asunción sowie 250 Kommunen gegliedert ist. Die Eigenständigkeit von Departamentos und Kommunen ist jedoch insgesamt gering ausgeprägt. Es existiert Gewaltenteilung zwischen Exekutive, Legislative und Judikative.

Sicherheitspolitische Herausforderungen stellen insbesondere die im Nordosten des Landes tätige Guerillaorganisation „Ejército del Pueblo Paraguayo“ sowie die Organisierte Kriminalität dar. Menschenrechte sind von Verfassung und Gesetz geschützt, es zeigen sich jedoch Defizite vor allem im Strafvollzug und bei der Polizei. Häusliche Gewalt gegen Kinder und Frauen bleiben ein großes Problem.

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Iguazu-Wasserfall
Iguazu-Wasserfall © picture alliance / Arco Images GmbH

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