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Palau: politisches Porträt Palau

26.05.2020 - Artikel

Palau ist eine präsidiale Republik nach US-amerikanischem Vorbild. Der Staatspräsident ist zugleich Staatsoberhaupt und Regierungschef. In Fragen zu traditionellen Gesetzen und Bräuchen wird der Präsident vom 16-köpfigen Häuptlingsrat („Council of Chiefs“) beraten.

Das Parlament („Olbiil Era Kelulau“) setzt sich aus zwei Kammern zusammen: Senat (9 Sitze) und Abgeordnetenhaus (16 Sitze). Beide Kammern werden von der Bevölkerung auf vier Jahre direkt gewählt. Es gibt keine westlichen Staaten vergleichbar organisierten Parteien.

Im Zuge der Unabhängigkeit 1994 wurde mit den USA ein freier Assoziierungsvertrag („Compact of Free Association“) geschlossen. Danach sind die USA zuständig für Sicherheit und Verteidigung des Staates. Staatsbürgern aus Palau wird u.a. ein uneingeschränktes Niederlassungsrecht in den USA gewährt. Palau erhält auch von dort Transferzahlungen und hat eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen aller pazifischen Inselstaaten.

Palau leidet wie alle pazifischen Inselstaaten stark unter den Folgen des Klimawandels.

Wichtige Wirtschaftszweige sind der Tourismus, Landwirtschaft und Fischerei.

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