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Flutkatastrophe in Pakistan – Deutschland hilft 

Pakistan: überschwemmte Straßen in der nordostpakisatnischen Stadt Lahore

Pakistan: überschwemmte Straßen in der nordostpakisatnischen Stadt Lahore, © Pacific Press

02.09.2022 - Artikel

Pakistan ist von den schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten betroffen. Über 1.160 Menschen sind bereits gestorben, über 1 Million Häuser wurden zerstört. Auch Deutschland unterstützt Pakistan, um die betroffenen Menschen schnell mit Nahrung und lebensnotwendiger Medizin zu versorgen.

Ein Drittel von Pakistan steht unter Wasser

Pakistan ist seit Wochen von einer verheerenden Flut betroffen, noch immer steht ein Drittel des Landes unter Wasser. Über 1.200 Menschen sind bereits gestorben, darunter viele Kinder. Hinzu kommen schwerwiegende wirtschaftliche Schäden. Tausende Hektar landwirtschaftlicher Flächen sind überschwemmt, große Teile der diesjährigen Ernte unbrauchbar und Nutztiere zu Hunderttausenden gestorben. Viele Menschen haben so ihre Unterkunft und Existenzgrundlage verloren. In Pakistan zeigt sich gerade, wie Extremwetterereignisse durch die Klimakrise zunehmen und die humanitäre Notlage vieler Menschen in der Welt verstärkt wird.

Deutschland stellt schnelle Hilfe bereit

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Pakistanische Soldaten bei der Rettung von Flutopfern im Distrikt Dadu
Pakistanische Soldaten bei der Rettung von Flutopfern im Distrikt Dadu© Adeel Abbasi / Anadolu Agency

Deutschland steht solidarisch an der Seite Pakistans und unterstützt das Land, diese enorme Herausforderung zu bewältigen. Weiterhin ist vor allem schnelle Hilfe gefragt, die bei den Menschen rasch ankommt. Deshalb stellt Deutschland für die Betroffenen Nahrungsmittel und lebensnotwendige medizinische Güter zur Verfügung.  

Über das Generalkonsulat Karachi werden zudem Lebensmittel für 1.000 besonders betroffene Familien in der Provinz Belutschistan für die kommenden zwei Monate bereitgestellt. Über das Deutsche Rote Kreuz versorgen wir zusätzlich 60.000 Menschen mit Nahrungsmitteln und medizinischen Hilfsgütern. Hinzu kommt die Unterstützung durch den Zentralen Nothilfefonds der Vereinten Nationen (CERF), der für 3 Mio. US-Dollar Hilfe in allen Bereichen bereitstellt und dessen größter Geber die Bundesregierung ist. Auch der Nothilfefonds der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist aktiv und leistet Hilfe im Gesundheitsbereich in Höhe von 10 Mio. US-Dollar. Auch hier ist Deutschland der größte Geldgeber. 

Wir stehen mit der pakistanischen Regierung und unseren internationalen Partnern zur Identifizierung und Koordinierung weiterer Hilfen in Kontakt. Deutschland wird weiter an der Seite der Menschen in Pakistan stehen. 

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