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Deutschland und die Niederlande: Bilaterale Beziehungen Niederlande

10.01.2020 - Artikel

Die staatlichen und zivilgesellschaftlichen bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden sind vielseitig, eng und freundschaftlich. Auf Bundes- und Landesebene bestehen intensive Kontakte zwischen Regierungsmitgliedern und Parlamentariern. Das niederländische Königspaar, Seine Majestät König Willem-Alexander und Ihre Majestät Königin Máxima, besuchten am 6. März 2019 Bremen und vom 20. bis 22. Mai 2019 die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Am 16. Mai 2019 empfing Bundeskanzlerin Angela Merkel den niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte in Berlin. Am 2. Oktober 2019 fanden die dritten deutsch-niederländischen Regierungskonsultationen in Berlin statt. Sowohl bilateral als auch im EU-Rahmen und im multilateralen Kontext gehören die Niederlande zu Deutschlands engsten Partnern.

Die niederländische Wirtschaft ist exportorientiert und innovativ. Starke Sektoren sind Dienstleistungen mit ausgeprägtem Finanzsektor, Handel, Landwirtschaft und Industrie. Das produzierende Gewerbe ist oft hoch spezialisiert. Die Niederlande sind fünftgrößter Exporteur der Welt, wobei 70% des Exports in die EU gehen, insgesamt 23% nach Deutschland. Bei Landwirtschaftsprodukten sind sie nach den USA zweitgrößter Exporteur der Welt (2018: 90,3 Milliarden Euro). Sie waren 2018 zum zweiten Mal in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner in der EU und der zweitwichtigste weltweit mit einem Plus von 7% gegenüber 2017.

Die bilateralen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden sind sehr intensiv. Es gibt eine enge Kooperation und einen Austausch zwischen (Aus-)Bildungs-, Forschungs- und Kultureinrichtungen und Personen. Es studieren circa 22.200 Deutsche in den Niederlanden. Das sind 25% aller ausländischen Studierenden und die größte Gruppe vor Italien und China.

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