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Nepal: Überblick Nepal

22.01.2019 - Artikel

Ländername: Demokratische Bundesrepublik Nepal / Federal Democratic Republic of Nepal

Klima: Monsunklima, im Norden durch Höhenlage gemildert. Winter gemäßigt (0° bis -20°C), hohe Niederschläge im Sommer (25° bis 32°C)

Lage: zwischen 26° und 31° nördlicher Breite sowie 80° und 88° östlicher Länge an der Südflanke des mittleren Himalaja

Größe: 147.181 qkm

Hauptstadt: Kathmandu (1,7 Mio. Einwohner); Großraum Kathmandu ca. 3,5 Mio Einwohner

Verwaltungsstruktur: derzeit 7 Provinzen , 77 Distrikte, knapp 753 Gemeinden

Bevölkerung: ca. 29,5 (rund 100 ethnische Gruppen indo-arischen und tibeto-birmanischen Ursprungs); Bevölkerungswachstum 1,08 % jährlich. Durchschnittsalter 23,6 Jahre, Durchschnittsalter Frauen 24,8 Jahre; Durchschnittsalter Männer: 22,4 Jahre. ( (Zugriff 01.02.2018)

Landessprachen: Nepalesisch ist offizielle Nationalsprache; daneben rund 50 Minderheitensprachen beziehungsweise Dialekte

Religionen / Kirchen: rund 80% Hindus, 9% Buddhisten, 4% Muslime, 1,4% Christen; Missionierungsverbot

Nationalfeiertag: Republic Day am 28. Mai

Gründung: 1768 nach militärischer Eroberung durch Begründer der Shah-Dynastie als Königreich geeint; Nepal war nie Kolonie

Aufnahme diplomatischer Beziehungen:

  • 23.04.1958 (Bundesrepublik Deutschland)
  • 20.12.1972 (Deutsche Demokratische Republik)

Staatsform: Demokratische Bundesrepublik (seit 28. Mai 2008)

Regierungsform: Parlamentarische Mehrparteien-Demokratie

Staatsoberhaupt: Präsidentin Bidya Devi Bhandari (seit15. März 2018, zweite Amtsszeit))

Ministerpräsident: Khadga Prasa Oli (NCP), (seit 15. Februar 2018)

Parlament: Am 27.11.17 und 07.12.17 fanden die ersten regulären Wahlen zu einem zweigliedrigen Parlament seit Annahme der Verfassung im Jahr 2015 statt. Es regiert ein Parteienbündnis aus der Nepalesischen Kommunistischen Partei (ein Zusammenschluss aus den Vereinten Marxisten-Leninisten (UML) und der maoistischen Vereinigten Kommunistischen Partei Nepals (CPN)) sowie des Föderalen Sozialistischen Forums (FSFN), die Belange der traditionell Indien nahe stehenden Bevölkerung der Madhesi im Süden des Landes vertritt. Anders als ihr Parteienname vermuten lässt, treten die Regierungsparteien seit längerem konsequent für die parlamentarische Demokratie ein.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:

Vereinte Nationen und Sonderorganisationen (1955), VN-Menschenrechtsrat (Wahl 2017), SAARC (Südasiatische Vereinigung für Regionale Zusammenarbeit, 1985), IWF (Internationaler Währungsfonds, 1969), Weltbank (1969), Asiatische Entwicklungsbank (1966), WTO (Welthandelsorganisation, 2003), BIMSTEC (Wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bangladesch, Bhutan, Indien, Myanmar, Nepal, Sri Lanka und Thailand, 2004)

Wichtigste Medien:
-    Radio Nepal, Nepal Television Corporation, RSS (Nationale Nachrichtenagentur), alle drei staatlich-offiziös; private Fernsehsender Kantipur TV, Nepal 1, Avenues TV, Sagarmatha TV, Image Channel, Channel Nepal, Tarai TV, ABC TV, National TV, News 24, Himalaya TV; über 300 lokale FM-Radiostationen
-    Tageszeitungen 
Nepalesisch: 
Gorkhapatr (staatlich) 
private und unabhängige Zeitungen: Kantipur, Samacharpatra, Annapurna Post, Naya Patrika National Daily, Nagarik, Rajdhani , Kharobar Daily 
Englisch: 
The Rising Nepal (staatlich)
Private und unabhängige Zeitungen: The Kathmandu Post, The Himalayan Times, República
Wochenzeitungen (englisch): Nepali Times, Spotlight, People's Review, Telegraph Weekly

Bruttoinlandsprodukt (BIP): 26,1 US Dollar (2017), Wachstum 2018 5,0% (IWF, zitiert nach GTAI Wirtschaftsdaten Kompakt 2018/19)

Pro-Kopf-BIP: 866 USD (GTAI Prognose für 2018)

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

Weitere Informationen

Nepal ist Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit liegen derzeit vor allem in drei Bereichen: Gesundheitswesen, kommunale Selbstverwaltung und erneuerbare Energien. Mehr dazu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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