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Deutschland und Nepal: Bilaterale Beziehungen Nepal

23.09.2021 - Artikel

Deutschland und Nepal pflegen seit 1958 diplomatische Beziehungen.

Deutschland ist in der staatlichen und privaten entwicklungspolitischen Zusammenarbeit engagiert. Die deutsche Unterstützung konzentriert sich auf die Verbesserung des Gesundheitswesens und die Förderung erneuerbarer Energien, der Energieeffizienz sowie  nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung. Unterstützung beim Aufbau der neuen föderalen Strukturen ist ein übergreifendes Thema.

Deutschland hat seit dem im Jahr 2016 eingeleiteten Friedens-und Demokratisierungsprozess die Bemühungen Nepals um die Konsolidierung und Verbesserung der demokratischen Strukturen unterstützt. Eine bedeutende Komponente des deutschen Engagements bildet die Förderung des Friedensprozesses (die Auswirkungen des Bürgerkrieges von 1996-2006 sind noch zu spüren).

Die Auswirkungen der schweren Erdbeben im April und Mai 2015 sind d noch heute zu spüren. Die Erdbeben haben Nepal auch wirtschaftlich zurückgeworfen. Die Bundesregierung hat für Wiederaufbau und Humanitäre Hilfe 35 Millionen Euro bereitgestellt. Private Spender aus Deutschland konnten rund 113 Millionen Euro sammeln.

Zahlreiche deutsche Nichtregierungsorganisationen sind in und für Nepal engagiert und bilden ein enges Netzwerk zwischen Bürgern und Bürgerinnen beider Länder.

Deutschland ist für Nepal ein wichtiger Absatzmarkt für Teppiche und Textilprodukte. Aus Deutschland werden vor allem Maschinen und industrielle Produkte importiert. Das jährliche Handelsvolumen lag 2020 bei 50,7 Millionen Euro. Seit 1986 besteht ein Investitions­abkommen. Am 02.10.2019 fand das erste „Deutsch-Nepalesische Business Forum“ in Kathmandu statt.

Seit vielen Jahren fördert das Auswärtige Amt, seit 2016 zusammen mit der Gerda Henkel-Stiftung, Projekte zum Kulturerhalt (z.B. in Bhaktapur und Patan).

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