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Mosambik: Politisches Porträt

01.03.2024 - Artikel

Die Republik Mosambik ist eine Präsidialdemokratie. Die gesetzgebende Gewalt liegt beim Parlament.

An der Spitze der Exekutive steht der Staatspräsident, welcher auch dem Ministerrat vorsitzt. Der seit Januar 2015 amtierende Staatspräsident Filipe Jacinto Nyusi befindet sich in seiner zweiten Amtszeit und kann bei den nächsten Parlaments-, Präsidentschafts- und Provinzwahlen im Oktober 2024 laut Verfassung nicht ein drittes Mal antreten. Mosambik ist in 11 Provinzen gegliedert. Im Zuge des Dezentralisierungsprozesses in Mosambik wurden bei den Parlaments-, Präsidentschafts- und Provinzwahlen am 15. Oktober 2019 auch die Provinzgouverneure erstmals direkt gewählt. Der Premierminister wird vom Staatspräsidenten ernannt; ihm kommt lediglich eine Koordinierungsfunktion zu.

Das Parlament hat 250 Mitglieder. Seit der Unabhängigkeit 1975 regiert die frühere Einheitspartei FRELIMO (184 Sitze im Parlament). Größte Oppositionspartei ist die aus der gleichnamigen Rebellenbewegung hervorgegangene RENAMO (60 Abgeordnete). Die kleine Oppositionspartei MDM (Demokratischen Bewegung für Mosambik) ist mit 6 Abgeordneten im Parlament vertreten. Am 6. August 2019 unterzeichneten die Vorsitzenden der RENAMO und der FRELIMO einen endgültigen Friedensvertrag.

Weitere Informationen

Mosambik ist Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Mehr hierzu erfahren Sie beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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