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Mauritius: Politisches Porträt Mauritius

23.03.2021 - Artikel

Mauritius hat seit der Unabhängigkeit 1968 eine rasante Entwicklung durchlaufen und liegt heute in vielen Bereichen an der Spitze Afrikas. Seit Anfang 2020 ist Mauritius – wenn auch aufgrund der Pandemiekrise nur vorübergehend – in den Kreis der „high-income- countries“ aufgerückt. In der laut EIU-Democracy Index einzigen „vollen“ Demokratie des Kontinents bleiben Korruptionsbekämpfung und gute Regierungsführung weiterhin Entwicklungsfelder.

Die Menschenrechtslage ist insgesamt gut. Presse- und Meinungsfreiheit sind mit leichten Eintrübungen (z.B. Verhaftung investigativer Journalisten) gewährleistet. Die Medienlandschaft ist insgesamt vielfältig.

Als Small Island Development State (SIDS) sieht sich Mauritius in besonderem Maße von den Folgen des Klimawandels bedroht. Dazu zählen Extremregenfälle, der ansteigende Meeresspiegel und die Zunahme tropischer Zyklone. Mauritius gehört zu den ersten Unterzeichnern des Pariser Klimaabkommens.

Mauritius ist Standort der zwei wichtigsten Regionalorganisationen im Indischen Ozean: Die kleinere Indian Ocean Commission (IOC) mit den Inselstaaten des westlichen Indischen Ozeans sowie die Indian Ocean Rim Association (IORA) in der von Südafrika bis Australien fast alle Anlieger des Indischen Ozeans vertreten sind.

 

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