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Deutschland und Mauretanien: bilaterale Beziehungen Mauretanien

06.05.2019 - Artikel

Politik

Die deutsch-mauretanischen politischen Beziehungen sind gut. Deutschland engagiert sich in Mauretanien insbesondere im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und gilt als verlässlicher Partner. Bundesminister Gerd Müller besuchte Mauretanien im November 2016. Der Besuch einer Delegation des Deutschen Bundestages im März 2019 unterstreicht die guten bilateralen Beziehungen auch auf parlamentarischer Ebene.

Wirtschaft

Der bilaterale Handelsaustausch ist gering. Im Wesentlichen importiert Deutschland Eisenerz und exportiert Maschinen und Fahrzeuge.

Entwicklungszusammenarbeit

Die Zahl der in Mauretanien insgesamt engagierten internationalen Geber ist recht überschaubar. Der arabische Fonds für wirtschaftliche und soziale Entwicklung mit Sitz in Kuweit und China sind die wichtigsten Geber, gefolgt von der EU, der islamischen Entwicklungsbank, der Weltbank, Spanien und Saudi Arabien. Weitere bilaterale europäische Geber sind Frankreich und Deutschland.  
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich auf die Bereiche Umweltpolitik, Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen (einschließlich Fischerei) sowie Demokratie, Zivilgesellschaft und öffentliche Finanzen. Weiterhin spielen die Themen berufliche Bildung und Beschäftigung eine Rolle in der Zusammenarbeit. In Nouakchott befindet sich ein Büro der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Kultur und Bildung

Etwa 500 Mauretanier studieren in Deutschland (überwiegend technische Fächer). Im Rahmen seines Kulturerhaltprogramms unterstützte das Auswärtige Amt Mauretanien bei der Digitalisierung von Tonaufnahmen traditioneller Musik und bei der Konservierung von alten Handschriften.

Weitere Informationen

Mauretanien ist ein Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
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