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Deutschland und die Marshallinseln: bilaterale Beziehungen Marshallinseln

25.05.2020 - Artikel

Die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und den Marshallinseln sind freundschaftlich. Die diplomatischen Kontakte werden durch die deutsche Botschaft in Manila wahrgenommen.

Von 1885 bis 1914 standen die Marshallinseln unter deutscher Kolonialverwaltung, ab 1906 als Teil der Kolonie Deutsch-Neuguinea.

Vor allem über seine substantiellen Beiträge an den „Europäischen Entwicklungsfonds“  der Europäischen Union unterstützt Deutschland die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Marshallinseln. Die Marshallinseln sind auch in die enge klimapolitische Zusammenarbeit Deutschlands mit den Staaten der Südpazifik-Region eingebunden, insbesondere im Rahmen von Regionalprogrammen der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit  - seit 2017 mit einem Büro vor Ort vertreten - und der Internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Flaggschiffprojekt ist dabei ein bilaterales Vorhaben zur Förderung emissionsarmer Seeschifffahrt. Als Land mit dem weltweit drittgrößten Schiffsregister und  als bedeutender Flaggenstaat der internationalen Hochseeschifffahrt sind die Marshallinseln maßgeblich an der Debatte zur Emissionsreduktion bei der International Maritime Organisation beteiligt.

Die Marshallinseln sind Mitglied der 2018 von Deutschland und Nauru ins Leben gerufenen Freundesgruppe „Klima und Sicherheit“ in den Vereinten Nationen.

Die bilateralen Handelsbeziehungen sind von einem Handelsbilanzüberschuss geprägt. Im Jahr 2019 betrugen die deutschen Importe aus den Marshallinseln 12,6 Mio. Euro, die deutschen Ausfuhren etwa 155,9 Mio. Euro (DESTATIS).

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Insel Bikrin
Insel Bikrin© Commons Wikimedia, Cliff Hansen

Strand
Strand© picture alliance / chromorange

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