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Nordkorea: Politisches Porträt Korea (Demokratische Volksrepublik, Nordkorea)

21.10.2019 - Artikel

Nordkorea ist ein streng zentralistisch geführter Staat. Faktisch wird die Macht seit Staatsgründung 1948 von den Mitgliedern der Kim-Dynastie, um die ein ausgeprägter Personenkult besteht, und einem engen Kreis von Vertrauten ausgeübt.

Nordkorea bekennt sich formal zu den Prinzipien des Sozialismus, allerdings in einer rein koreanischen Variante, die auf dem Begriff „Juche“ (Selbständigkeit) beruht und im Alltag stark nationalistische Züge trägt.

Die Menschenrechte werden in Nordkorea trotz häufigen Protests durch die internationale Gemeinschaft auf breiter Front regelmäßig verletzt.

International hat sich Nordkorea seit dem Ende des Koreakrieges im Jahr 1953 zu einem der am meisten isolierten Länder der Erde entwickelt.

Zentrale Probleme für die internationale Gemeinschaft sind die Entwicklung und die Stationierung von Nuklearwaffen und entsprechender Trägersysteme durch das Land. Trotz intensiver Gipfeldiplomatie seit Beginn des Jahres 2018 konnte bisher keine Vereinbarung zur Abschaffung des nordkoreanischen Nuklearwaffen- und Raketenprogramms erreicht werden.

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Pjöngjang © picture-alliance/dpa

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