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Republik Kongo: Beziehungen zu Deutschland Kongo (Republik Kongo)

12.02.2020 - Artikel

Die bilateralen Beziehungen zwischen der Republik Kongo und Deutschland sind gut, aber wenig intensiv. Die deutsche Botschaft wurde 1997 in Folge des Bürgerkrieges geschlossen und Ende 2013 wieder eröffnet. Die Republik Kongo ist auch aufgrund des im regionalen Vergleich hohen Pro-Kopf-Einkommens kein Partnerland bilateraler Entwicklungshilfe.

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Republik Kongo sind nicht intensiv ausgeprägt. Es gibt nur wenige in der Republik Kongo tätige deutsche Unternehmen. Eine Delegation des Afrikavereins der deutschen Wirtschaft hat das Land zuletzt im September 2014 besucht.

Deutschland importiert aus der Republik Kongo Rohöl und Holz und liefert Maschinen, Fahrzeuge, Eisen- und Haushaltswaren sowie chemische Erzeugnisse.

Die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und der Republik Kongo bewegen sich auf einem überschaubaren Niveau. Deutsch ist Wahlfach an sieben Gymnasien in Brazzaville. An der Universität wird Deutsch nur als Nebenfach unterrichtet.

Das einzige UNESCO-Naturerbe in der Republik Kongo, das Reservat Ndoki-Nouabalé im äußersten Norden des Landes, wird im Rahmen des Dreiländer-Naturparkprojekts Sangha Trinational von der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziell unterstützt.

Das Kongobecken verfügt über die zweitgrößten zusammenhängenden Wälder der Erde. Deutschland engagiert sich durch die Organisationen CAFI (Central African Forest Initiative), COMIFAC (Commission des Forêts d’Afrique Centrale) und die Kongobecken-Waldpartnerschaft (Partenariat pour les Forets du Bassin du Congo) für den Schutz des tropischen Regenwalds in der Region. In diesem Rahmen ist die die Durchführung von Projekten in der Republik Kongo durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) geplant.

Es besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Brazzaville, die durch den Besuch des Oberbürgermeisters von Dresden im Januar 2019 und eines Gegenbesuchs im September 2019 mit großen Delegationen neuen Elan gewonnen hat.

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