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Beziehungen zu Deutschland Kongo (Republik Kongo)

Artikel

Stand: Oktober 2018

Politische Beziehungen

Die deutsche Botschaft wurde 1997 in Folge des Bürgerkrieges geschlossen und Ende 2013 mit einem entsandten Bediensteten wieder eröffnet. Erst Mitte 2018 wurde sie um einen weiteren entsandten Bediensteten verstärkt.

Brazzaville und Dresden verbindet eine Städtepartnerschaft, eine Partnerschaft zwischen der Stadt Kintelé und Rostock ist in der Planungsphase.

Die Republik Kongo ist auch aufgrund des vergleichsweise immer noch hohen Pro-Kopf-Einkommens kein Partnerland bilateraler Entwicklungshilfe.

Wirtschaftliche Beziehungen

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Republik Kongo sind nicht intensiv ausgeprägt. Nur vereinzelt sind deutsche Investoren in der Republik Kongo tätig. Unter anderem ist der deutsche Versicherungskonzern Allianz vor Ort vertreten, deutsche Firmen sind im Infrastrukturbereich, in der Holzwirtschaft (Danzer) und als Consulting-Unternehmen tätig. Flüge der Lufthansa-Gruppe nach Pointe Noire wurden Ende 2013 eingestellt. Eine Delegation des Afrikavereins der deutschen Wirtschaft hat das Land zuletzt im September 2014 besucht. Einzelne Mitglieder des deutschen Bundestages besuchten die Republik Kongo im November 2015, Februar 2016 und im November 2017.

Deutschland importiert aus der Republik Kongo Rohöl und Holz und liefert Maschinen, Fahrzeuge, Eisen- und Haushaltswaren sowie chemische Erzeugnisse.

Kulturelle Beziehungen

Die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Republik Kongo ist ausbaufähig. Es erfolgt eine Nachbetreuung ehemaliger Stipendiaten sowie die Beratung von Studenten, die in Deutschland studieren möchten durch den DAAD in Jaunde. Deutsch ist Wahlfach an zwei Gymnasien in Brazzaville, an der Universität wird Deutsch nicht bis zu einem Universitätsabschluss unterrichtet.

Das einzige UNESCO-Naturerbe in der Republik Kongo, das Reservat Ndoki-Nouabalé im äußersten Norden des Landes, wird im Rahmen des Dreiländer-Naturparkprojekts Sangha Trinational von der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziell unterstützt.

Hinweis:
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

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