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Deutschland und Italien: Bilaterale Beziehungen Italien

04.11.2019 - Artikel

Die deutsch-italienischen Beziehungen sind traditionell eng. Es bestehen Gemeinsamkeiten in der historischen Entwicklung, da Deutschland und Italien beide als „späte Nationen“ gelten. Die heutige Position beider Länder in der Mitte Europas, ihre Mitgliedschaft in der NATO und der EU sowie die enge wirtschaftliche Verflechtung bieten eine sehr gute Basis. Auch die Dichte deutscher Kulturinstitutionen in Italien ist einzigartig. Die vielfältigen gesellschaftlichen Kontakte mit über 800.000 in Deutschland lebenden italienischen Staatsangehörigen tragen zu den engen Beziehungen bei. Die Regierungen erarbeiten gemeinsame europapolitische Positionen, vor allem bei Grundsatzfragen wie der weiteren Vertiefung der EU, der europäischen Migrationspolitik, der europäischen Nachbarschaftspolitik oder der Erweiterung der EU.

Die Regierungen und Parlamentarier aus Deutschland und Italien stehen in einem regelmäßigen intensiven Meinungsaustausch. Dieser wird durch zahlreiche Begegnungen im Rahmen internationaler Konferenzen oder bei Europäischen Räten ergänzt. Auch auf Ebene der Staatsoberhäupter wird ein enger Kontakt gepflegt, zuletzt durch den Staatsbesuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im September 2019 in Rom und Neapel.

Am Comer See liegt mit der „Villa Vigoni“ eine eigens zur Pflege des bilateralen Austauschs ins Leben gerufene deutsch-italienische Begegnungsstätte. Hier finden zahlreiche Veranstaltungen zu Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft statt. Die politischen Stiftungen sind im Land vertreten und spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

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