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Griechenland: Politisches Porträt Griechenland

08.10.2019 - Artikel

Griechenland ist in 13 Regionen sowie 325 Städte und Gemeinden gegliedert. Die Regionsgouverneure und Bürgermeister werden direkt gewählt. Sie haben eine beschränkte Selbstverwaltung. Regionalparlamente existieren nicht.

Das Parlament (eine Kammer) hat 300 Sitze, die nach dem „verstärkten Verhältniswahlrecht“ besetzt werden. Die Partei, die die meisten Stimmen auf sich vereint, erhält 50 zusätzliche Sitze. Diese Regelung soll stabile Regierungsmehrheiten gewährleisten. Es gibt eine Dreiprozenthürde.

Griechenland ist seit 1981 Mitglied der Europäischen Union. Zwischen 2009 und 2018 befand sich das Land in einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise. Die Krise wirkt noch in vielen Bereichen nach (Rückgang BIP um 25%). Die EU-Mitgliedschaft wird - trotz Kritik - von einer Mehrheit der Griechen bejaht.

Wichtige Themen in der Außenpolitik sind Migration, die Beziehungen zur Türkei, die Stabilität im östlichen Mittelmeerraum, die EU-Beitrittsperspektive der Westbalkanstaaten und die Lösung der Zypernfrage. Im Jahr 2018 wurde der jahrzehntelange Namensstreit mit dem Nachbarland Nordmazedonien beigelegt.

98% der Griechen gehören der griechisch-orthodoxen Kirche an. Die Kirche spielt auch heute noch eine wichtige Rolle.

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