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Ecuador: Politisches Porträt Ecuador

28.10.2019 - Artikel

Die Republik Ecuador ist eine Präsidialdemokratie mit Einkammerparlament (Asamblea Nacional). Der Präsident und das Parlament werden am selben Tag direkt gewählt. Die am 20. Oktober 2008 in Kraft getretene neue Verfassung (zuletzt geändert 2015) stärkt die Rolle des der Exekutive vorstehenden Präsidenten deutlich. Dessen Amtszeit wurde durch einen Volksentscheid am 4. Februar 2018 auf eine einmalige Wiederwahl beschränkt. Die Legislative wird von Regierung und Nationalversammlung gemeinsam ausgeübt. Die Unabhängigkeit der Judikative ist in der Verfassung verankert.

Ecuador hat Botschaften in fast allen nord-, mittel- und südamerikanischen sowie vielen europäischen Staaten. Es unterhält auch rege Beziehungen zu China, Korea, Japan, Russland, Iran und Katar und hat seit 2014 etliche Botschaften in Afrika und im Nahen Osten eröffnet.

Es ist Mitglied der Vereinten Nationen und ihrer Sonderorganisationen. Ferner ist Ecuador Mitglied zahlreicher weiterer regionaler sowie internationaler Organisationen. 


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