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Dominikanische Republik: Politisches Porträt Dominikanische Republik

01.10.2019 - Artikel

Die Dominikanische Republik besteht aus 31 Provinzen und dem Hauptstadtbezirk Santo Domingo. Sie ist eine parlamentarische Demokratie und ein Rechtsstaat, der die Menschenrechte im Wesentlichen achtet. Der mit großen Vollmachten ausgestattete Staatspräsident, zugleich Regierungschef und Oberbefehlshaber von Armee und Polizei, wird für vier Jahre direkt gewählt, das nächste Mal im Mai 2020.

Mit Abstand wichtigster Wirtschaftszweig ist der Tourismus; das Land hat seit Jahren ein für die Region sehr hohes Wirtschaftswachstum.  

Aufgrund der anhaltend schwierigen Lage im Nachbarland Haiti gibt es erhebliche Migration von dort, die weite Teile der dominikanischen Bevölkerung kritisch sehen. Die Regierung versucht, die rechtliche Lage von Haitianischstämmigen zu verbessern. Die anhaltende Krise in Venezuela führt zu einer Zunahme der Zuwanderung von dort. Zugleich leben knapp zwei Millionen Dominikaner in den USA.

Die Bevölkerung ist überwiegend katholisch; die  katholische Kirche verfügt über großen Einfluss. Zahl und Bedeutung der evangelikalen Kirchen nimmt spürbar zu.

Das Land wird zunehmend zum wichtigen Transitland für Drogen aus Südamerika (insbesondere Kolumbien und Venezuela) in die USA und nach Europa.

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Isla Saona, Parque Nacional del Este
Isla Saona, Parque Nacional del Este © picture alliance / Arco Images GmbH

Deutsche Botschaft Santo Domingo

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