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Côte d'Ivoire: Politisches Porträt Côte d'Ivoire

24.01.2020 - Artikel

Côte d’Ivoire ist eine Präsidialdemokratie, in der dem Staatspräsidenten große exekutive Machtkompetenzen zufallen.

Der jetzige Amtsinhaber, Präsident Alassane Ouattara, wurde im November 2010 gewählt, konnte sein Amt aber erst nach dem Eingreifen der internationalen Gemeinschaft im April 2011 antreten. Sein Amtsvorgänger Laurent Gbagbo, der sich der Amtsübergabe mit Gewalt widersetzt hatte, befand sich 2011 bis 2019 in Gewahrsam des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Eine Entscheidung im Berufungsverfahren gegen seinen Freispruch wird 2020 erwartet. Bei den Präsidentschaftswahlen vom 15.10.2015 wurde Präsident Ouattara in freien Wahlen im Amt bestätigt. Die nächsten Präsidentschaftswahlen finden Ende Oktober 2020 statt.

Der Staatsaufbau von Côte d’Ivoire richtet sich nach dem französischen Muster. Die im Jahr 2016 erneuerte Verfassung beruht auf dem Prinzip der Gewaltenteilung zwischen Exekutive, Legislative und Judikative, die Neuerungen enthalten u.a. die Einführung einer zweiten Kammer (Senat), einer Kammer der Könige und traditionellen Chefs und des Amts des Vizepräsidenten.

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